MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Heidrun Fischer

„Wem Gott will rechte Gunst erweisen…“

Heidrun Fischer

Ökonomin
Richard-Hofmann-Str. 2
08523 Plauen

…der kann auch im sächsischen Vogtland sehr glücklich sein. Heidrun Fischer wurde von ihrem starken Glauben durchs Leben getragen. Als Heidrun Trumpel wurde sie 1954 in Plauen geboren, wuchs im nahen Neudörfel in einer landwirtschaftlich geprägten Familie mit einer älteren Schwester auf. Die starken Persönlichkeiten von Vater Erich und Mutter Waltraud prägten ihren Charakter. Nach dem Abschluss der 10. Klasse 1971 lernte sie beim VEB Plauener Gardine den Beruf einer Facharbeiterin für Datenverarbeitung. In die dreijährige Ausbildung war der Abiturabschluss integriert, so dass Heidrun Fischer im anschließenden ebenfalls dreijährigen Fachschulstudium in Potsdam im Bereich Ökonomie des Gesundheits- und Sozialwesens weiteres Wissen aufnehmen konnte. Mit dem Abschluss als Ökonomin kehrte sie an das delegierende Bezirkskrankenhaus in Plauen zurück, baute die EDV-Abteilung mit auf, kennt die Entwicklung von den damals noch üblichen Lochstreifen bis zum Personalcomputer und modernster Kommunikations- und Medizintechnik. Die stetige Beobachtung aktueller Entwicklungen, die unausweichliche weitere Qualifizierung gehörten dazu wie die Systemadministration, Programmierung und Wartung. In den 36 Jahren im Plauener Krankenhaus erlebte sie nicht nur den technischen Fortschritt, sie blieb auch bei allen Umstrukturierungen und Namensänderungen (heute: Helios Vogtlandklinikum Plauen) verlässliche Kraft, bis 2013 die Gesundheit nicht mehr so mitspielte, weswegen sie sich in die Erwerbsunfähigkeitsrente verabschieden konnte. Aus ihrer 1981 eingegangenen, 1986 geschiedenen Ehe entstammt Tochter Michaela (Jahrgang 1982), die heute als diplomierte Chemikerin in Dresden wirkt. Heidrun Fischers kirchliches Engagement fand seinen besonderen Ausdruck vor allem in der Musik. Seit 1969 singt sie im Kirchenchor von Jocketa und später auch im Chor der Plauener Johanniskirche. Noch immer geht sie deshalb zweimal wöchentlich zu den Chorproben, hinzu kommen Auftritte vor allem in den Gottesdiensten. Aktiv ist sie ebenso im Garten des Anwesens in Neudörfel, wo Mutter Waltraud noch immer ihren Lebensabend verbringt. Heidrun Fischer haben Handarbeiten stets Freude gemacht, doch ebenso verfolgt sie gern das Kulturgeschehen der vogtländischen Kreisstadt, regelmäßige Theater- und Konzertbesuche gehören dazu und dafür lässt sie sich auch mal von ihrer Tochter nach Dresden einladen. Freude hat sie auch an den vielen Reisen, die stets Kultur und Wissen, Natur und Wandern verbinden, sei es in nördlichen Ländern (Norwegen, Schweden, Baltikum, England) oder in südlichen Gefilden (Italien, Zypern), und auch in Polen ließen sich kürzlich neue Entdeckungen machen.
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