MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Martina Feldmann
Lasst uns ein "Ja" suchen, ein "Nein" haben wir schon
Dipl.-Musikpädagogin
Güntherstr. 7
10318 Berlin
Fon: 030 / 5222645
Ein Leben ohne Klang ist für Martina Feldmann, am 13.12.1961 im mecklenburgischen Malchow geboren, gar nicht vorstellbar. Als Schülerin beginnt sie in der zweiten Klasse mit dem Blockflötenunterricht, der ihr die Welt der Musik eröffnet. An der Musikschule in Malchow, die für Sie bis heute zu den wichtigsten Stationen im Leben zählt, lernt sie Klarinette. Schon bald spielt sie in verschiedenen Ensembles. Der Wunsch Musik zu studieren führt nach der Schule an die renomierte Hochschule für Musik "Hanns-Eisler" Berlin, wo sie von 1978 bis 1983 mit den Schwerpunkten Klarinette und Blockflöte studiert. Bis 1986 lehrt die Musikpädagogin in Waren und geht 1987 an die Musikschule in Berlin-Marzahn. Hier kann Martina Feldmann sich entfalten und wird in der Folge wichtige musikalische Projekte ins Leben rufen. Am Anfang steht die Gründung des Blockflötenchors, der für zahlreiche Auftritte engagiert wird. Dann kommt erst einmal eine Zeit der Umbrüche: 1987 heiratet sie ihren Mann Rainer, ein Jahr darauf kommt ihr gemeinsamer Sohn, mittlerweile Student der Germanistik, zur Welt, und 1989 fällt die Mauer.
An der Musikschule Marzahn-Hellersdorf wird Martina Feldmann Fachbereichsleiterin für Holzblasinstrumente und stemmt 1993 als erstes großes Projekt Prokofjews „Peter und der Wolf“ für Orchester. Besonders wichtig sind ihr die musikalischen Austauschbeziehungen zu Musikerschülern und Musikschulen in anderen Ländern, darunter Ungarn, Finnland, Spanien und England.
Seit 2004 ist sie stellvertretende Leiterin der Musikschule, dazu engagiert sie sich ehrenamtlich im Regionalausschuss von „Jugend musiziert“. 2005 ist es soweit: Martina Feldmann initiiert die Gründung des Jugendsinfonieorchsters Marzahn-Hellersdorf und im Mai findet der erste Auftritt statt. „Ihr“ Orchester, künstlerisch geleitet vom Echopreisträger Jobst Liebrecht , wird ein großer Erfolg, zahlreiche Auftritte, die Organisation des Orchesters und natürlich die Proben bestimmen das berufliche Leben. Höhepunkt der Orchesterarbeit ist 2008 der "Plöner Musiktag" von Paul Hindemith. Martina Feldmann beteiligt sich an der Förderung der Integration geistig behinderter Kinder. Mit diesen wurde in deren Schule unter Beteiligung von drei Musikschülern aus dem Orchester ein Stück einstudiert und in einem gemeisamen Konzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie aufgeführt. Martina Feldmann hat bewiesen, dass Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu motivieren zu ihren großen Stärken zählen. 2010 beschließt der Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin, dass ihre Stelle eingespart werden soll. Ihr größter Wunsch ist nun die Gründung einer freien Jugendorchesterschule, Pläne dafür gibt es schon.