MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dr. Kalus-Peter Falkowski

Praxis Kottbusser Tor

Kalus-Peter Falkowski

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde Engeldamm 62 10179 Berlin Fon: 030 / 6115577

1945 wurde Klaus-Peter Falkowski in Dassow geboren. Als Einjähriger erlebte er die Flucht aus Pommern. In Hagenow (damals: DDR-Bezirk Schwerin) legte er 1964 das Abitur ab. Von dort ging Klaus-Peter Falkowski direkt zum Medizinstudium an die Humboldt-Universität Berlin. 1970 begann er seine Kinderarztfachausbildung in Wismar. Anschließend kehrte er nach Berlin zurück. Das Krankenhaus Friedrichshain wurde für fast zwei Jahrzehnte zu seinem medizinischen Wirkungsbereich. Er promovierte und fungierte dort als Oberarzt. Dr. Klaus-Peter Falkowski arbeitete als Kinderarzt, vor allem in der Notfallmedizin. 1989 flüchtete er noch vor der Wende aus der DDR und arbeitete für zwei Jahre an die Kinderklinik Wolfsburg. 1993 konnte der erfahrene Facharzt seine eigene Praxis in Berlin eröffnen – am Kottbusser Tor. In diesem Kreuzberger Multikultimilieu betreut er seither mehr als 1500 Kinder pro Quartal. 2011 holte sich Dr. Klaus-Peter Falkowski eine Kollegin mit ins Praxisboot, um die berufliche Belastung zu reduzieren. Damit hat er mehr Zeit für ein beseere Einflussnahme auf die verschiedenen Lebensweisen seiner vorwiegend fremdsprachigen Patienten. Denn die unterschiedlichen Mentalitäten und Lebensgewohnheiten der dortigen Kiezbewohner machen eine zielgerechte Behandlung nicht immer leicht. Doch Dr. Klaus-Peter Falkowski ist es inzwischen gelungen zu einer Vertrauensperson seiner Patienten geworden zu sein. „Die Politik sollte mehr auf die medizinische Migrantenfürsorge realitätskonform eingehen“, wünscht sich der erfahrene Facharzt. Denn gerade darin liegt ein Schwerpunkt in seiner medizinisch-sozialen Behandlungs- und Beratungspraxis. 2009 arbeitete er für die Organisation „Ärzte für die Dritte Welt“ in den Slums von Kalkutta. Beim Segeln, Squash, Tennis oder Wandern schöpft Dr. Klaus-Peter Falkowski neue Kraft für seine verantwortungsvolle Tätigkeit. Doch der Vater einer Tochter liest auch gern und ist sehr kulturinteressiert. Gerade wegen der kulturellen Angebote liebt der Facharzt seine Wahlheimat Berlin. „Ich mag auch die Anonymität in dieser Stadt“, gesteht er. Für Urlaubsfahrten bevorzugt der Mediziner eher die Gebirgsregionen. Gleichzeitig möchte er dann aber auch die Kulturen der anderen Länder kennenlernen. „Was ich mir noch wünsche? Weiter zu arbeiten, in Partnerschaft zu leben und einen Enkel“, formuliert Dr. Klaus-Peter Falkowski abschließend.
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