MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Doreen Feja

… und doch zu sein wie kein anderer

Doreen Feja

freischaffende Restauratorin u. Designerin Rudolf-Breitscheid-Straße 32 04860 Torgau Fon und Fax: 03421 – 71 09 76 Internet: www.feja-artesano.de E-Mail: doreenfeja(at)gmx.de

Sie ist freischaffende Restauratorin und Designerin. Sie mag den Jugendstil, die Epoche der Einheit von Kunst und Leben und ganz besonders die Werke des Künstlers Alfons Mucha. Sie gestaltet individuelle Dinge für die Menschen und sie mache nichts zweimal, betont Doreen Feja. Sie liebt ihre Arbeit und sagt: „ So wie andere eine Familie gegründet haben, habe ich mich immer weitergebildet.“ Sie erlernte in Naumburg/a. d. Saale den Beruf zur Stuckateurin mit dem Abschluss zur Gesellin. An der Akademie für Gestaltung und Denkmalpflege, in Ebern, erwirbt sie ihr Diplom als Gestalterin im Handwerk. Über das Projekt „Leonardo da Vinci“ absolvierte Doreen Feja Praktika auf Kreta und in Italien/Padova, um Einblicke in die verschiedensten Restaurierungstechniken zu erlangen. Im Sommer 2000 zieht sie nach Augsburg und arbeitet mit namhaften Stuckateuren zusammen, welche ihr Einblicke in längst vergessene Techniken, wie den Stuckmarmor, gewähren. Vier Jahre später steigt sie bei einem Bauingenieur in Altenburg als Diplom-Gestalterin ein und restauriert ihr erstes Jugendstil-Treppenhaus in Leipzig. Nach zehn Jahren kehrt sie in ihre Geburtsstadt Torgau zurück und arbeitet als Gestalterin in der Firma ihres Vaters, Günter Feja, mit. Die Tochter entwirft das Farbkonzept und die Möbel für ein Modegeschäft in Altenburg und der Vater setzt ihre Ideen um und baut die Ladeneinrichtung. Im selben Jahr, 2005, bewirbt sich Doreen Feja in Berlin für ein Stipendium der Stiftung für Begabtenförderung und geht für drei Monate nach Venedig/San Servolo um ihren „Maestro di Restauro“ zu erlangen. Danach findet sie bei einer Restaurierungsfirma eine Anstellung als Stuckateurin und entwirft das Modell einer Vase, nach alten Fotografien. Die Duplikate, aus Sandsteinersatzmasse gegossen, sind an der heutigen Karstadt-Fassade in Leipzig zu finden, „ihre Babys“, wie Doreen Feja sie liebevoll nennt. Ihre Prüfung zur Restauratorin im Stuckateurhandwerk, absolviert sie 2007 auf Schloss Trebsen. Im selben Jahr macht sie sch selbstständig. Im Schaffen der Designerin nimmt Malerei, insbesondere die Illusionsmalerei, einen breiten Raum ein. Zu ihrer Offerte gehören Restaurierungen von Stuck und Malerei, sowie Neues nach eigenen Entwürfen. Zum Beispiel freier Antragstuck oder Farbentwürfe für Privathäuser und namhafte Immobilienfirmen in Leipzig. „In jedes einzelne Projekt stecke ich mein ganzes Können, meine Erfahrung und vor allem mein Herzblut“, beschreibt Doreen Feja ihren Anspruch an sich selbst. Spuren ihres Könnens sind an Fassaden, in Kirchen, im Kindergarten „Anne Frank“ in Belgern, in der Gaststätte „Altes Bootshaus“ in Torgau und in vielen historischen Treppenhäusern von Leipzig zu finden. Am „colorbeach“ der größten Freiluftgalerie der Welt auf Prora, ist Doreen Feja mit einem großformatigem Gemälde, namens „Studio 54“ vertreten. Im vergangenen Jahr wurde, auf der Leipziger Denkmal-Messe, eine Jugendstilvilla mit dem Hieronymus-Lotter-Preis ausgezeichnet, an dessen Restaurierung auch Doreen Feja mitwirkte. An der Propstei Johannesberg in Fulda gibt sie Praxisseminare in Stuckmarmor, Marmorino und verschiedenen Stucktechniken. Die 35jährige klettert, läuft und tanzt für ihr Leben gerne Salsa. Sie liebe die Natur und mit dem Meer verbinde sie ein Gefühl der Freiheit, sagt sie. Wenn sie Glück beschreiben sollte, dann mit den Worten der Schriftstellerin Simone de Beauvoir: „Glück ist zu leben wie alle Welt und doch zu sein wie kein anderer.“
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