MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Hanna und Eberhard Erfurt

Aufeinander eingespielt

Hanna und Eberhard Erfurt

08525 Plauen

Eberhard Erfurt wurde am 09.10.1934 in Dresden geboren und wuchs mit seiner Schwester Erika auf. Sein Vater Curt war Beamter, die Mutter Gertrud war Angestellte. Von 1941–1945 besuchte er die Volksschule in Dresden, danach ging er bis 1949 in Plauen zum Unterricht. „Unsere Familie wurde am 13.02.1945 beim Angriff auf unser schönes Dresden ausgebombt. Da meine Eltern aus dem Vogtland stammten, lebten wir fortan in Plauen“, erinnert sich Eberhard Erfurt. In den schweren Nachkriegsjahren lag die Erziehung allein bei unserer Mutter, da der Vater noch in Gefangenschaft war. Im Anschluss an die Schulzeit absolvierte er eine 2,5-jährige Lehre zum Maschinenschlosser im VEB Druckmaschinenwerk Plamag Plauen und machte von 1952–1954 an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF) in Chemnitz und Dresden seine Hochschulreifeprüfung. Ab 1954 war er wieder im VEB Plamag tätig - nun als Technologe und Konstrukteur. Von 1956–1961 ließ er sich während eines Fernstudiums in Chemnitz zum Ingenieur für Werkzeugmaschinenbau ausbilden. Von 1965–1990 arbeitete Eberhard Erfurt als Produktionsdirektor und von 1990–1997 wieder als Konstrukteur. 1976 wurde ihm der Ehrentitel als Oberingenieur verliehen. Mit 63 Jahren wurde er pensioniert. Seit 1958 ist Eberhard Erfurt mit seiner Frau Hanna verheiratet. Mit Volker (*1961, Maschinenbauschlosser) und Thomas (*1966, Elektromonteur) hat das Paar zwei Söhne, die viele Jahre als Monteure im In- und Ausland tätig waren, und mittlerweile drei Enkel und drei Urenkel. Hanna Erfurt, geb. Feig, kam am 10.09.1935 in Plauen zur Welt und wuchs als Einzelkind auf. Ihr Vater arbeitete als Bäckermeister, die Mutter war mithelfende Ehefrau. Von 1942–1952 besuchte Hanna die Schule und schloss diese mit der Mittleren Reife ab. Anschließend absolvierte sie eine Lehre als zahnärztliche Helferin und war zwei Jahre in diesem Beruf tätig. Von 1956–1961 arbeitete sie im VEB Werkzeugmaschinenfabrik WEMA Plauen als Technische Angestellte, kümmerte sich zwischenzeitlich als Hausfrau um die Kindererziehung und hielt ihrem Eberhard den Rücken frei, der beruflich stark eingespannt war. „Ich habe Handarbeiten gemacht, für unsere Kinder genäht und die Früchte des Gartens konserviert“, berichtet Hanna Erfurt, die sich immer gern für die Familie engagiert hat und mit ihrem Mann bis heute ein perfekt eingespieltes Team bildet. 1975 ging sie wieder zurück in ihren Betrieb und nutzte 1990 die Vorruhestandsregelung, um in Pension zu gehen. Heute verbringen Eberhard und Hanna Erfurt die freie Zeit im Kreise ihrer Lieben und bei der Gartenarbeit. „Im Sommer leben wir draußen in unserem Bungalow und genießen die Natur“, erzählen beide. Außerdem schauen sie gern zurück auf viele beeindruckende Reisen. Vor allem die Kreuzfahrten haben bleibende Eindrücke hinterlassen. In diesem Jahr steht mit der Diamantenen Hochzeit noch ein wunderbarer Ehrentag ins Haus, den Eberhard und Hanna Erfurt mit dem Ziel verknüpfen, weiterhin gemeinsam und so gesund wie möglich alt zu werden.
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