MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Jürgen und Renate Ehrlich

Ein perfektes Team

Jürgen und Renate Ehrlich

Maschinenbauer, Meister für Maschinenbau
Krankenschwester
Wermsdorfer Str. 29 a

04769 Mügeln

Jürgen Ehrlich wurde am 14.06.1950 in Mügeln geboren. Seine Mutter arbeitete als Verkaufsstellenleiterin, der Vater war Schichtleiter in der Chemischen Fabrik Lipsia. Die unbeschwerte Kindheit war vor allem von sportlichen Aktivitäten geprägt. „Mit 12 Jahren habe ich meinen Rettungsschwimmer gemacht, Handball gespielt und mich als Judoka ausprobiert“, erzählt er. Von 1957–1967 besuchte Jürgen Ehrlich die Goetheschule in Mügeln und absolvierte danach eine zweijährige Lehre als Maschinenbauer bei der Firma Rammer & Co. Von Ende 1969–1971 leistete er seinen Wehrdienst bei den Grenztruppen in Oebisfelde. „Ich wäre gerne zur Handelsmarine gegangen. Als man mich zum Ende der Armeezeit noch einmal damit konfrontierte, hatte ich bereits Familie“, erzählt er. 1970 heiratete Jürgen Ehrlich seine Frau Renate. Mit Heike (*1970, Bauzeichnerin) und Kerstin (*1972, AOK Fachangestellte) hat das Paar zwei Töchter und mittlerweile vier Enkelkinder. Von 1971–1990 arbeitete Jürgen Ehrlich als Instandhaltungsmechaniker bei den Chemischen Fabriken Lipsia in Mügeln. „Von 1978–1990 habe ich parallel die UTP-Ausbildung für drei Schulen geleitet. 1988 machte ich meinen Meister für Maschinenbau in Wurzen“, berichtet er. Parallel engagierte sich Jürgen Ehrlich als Rettungsschwimmer und stellvertretender Leiter am betriebseigenen Ferienlager. Nach wendebedingten Veränderungen war er von 1992–1995 als Werkstattmeister tätig. Von 1996–2010 fand Jürgen Ehrlich über die Stahlbaufirma Lehmer in Dahlen eine neue Herausforderung auf dem Gebiet des Hallen- und Stahlbaus. „Angefangen habe ich als MAG Schweißer. Bis zu meiner gesundheitlich bedingten Pensionierung 2010 war ich dann für die großen Hauptfilialen dieser Firma deutschlandweit, später europa- und weltweit auf Montage. Wir haben viel für BMW, VW oder Audi gearbeitet. Das war beruflich eine sehr spannende Zeit, auch wenn ich von 52 Wochen oft nur 17 zu Hause war“, resümiert er. Renate Ehrlich, geb. Simon, kam am 01.06.1950 in Kemmlitz zur Welt. Nach zehnjähriger Schulausbildung absolvierte sie eine Lehre zur Krankenschwester im Klinikum Hubertusburg Wermsdorf. Bis zur Wende war Renate Ehrlich als Betriebsschwester für sieben Firmen zuständig. Ab 1991 arbeitete sie wieder in Wermsdorf als Bereichsleiterin für geistig behinderte Menschen. 1993 ging ein Teil dieser Abteilung in der Deutschen Lebenshilfe auf und zog nach Oschatz. Bis zu ihrer Berentung 2012 war sie hier als Pflegedienstleiterin tätig. Heute genießen Renate und Jürgen Ehrlich ihre freie Zeit mit der Familie, beim Wandern und auf sportlicher Ebene. „Ich engagiere mich zudem im Heimatverein Mügeln, mein Mann sich im Heimatverein Altmügeln Grellenhain“, verrät sie. Für die Zukunft hat der Wunsch nach Gesundheit oberste Priorität, um noch viele Jahre miteinander teilen zu können.
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