MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dieter und Marianne Eckhardt

Zusammenhalt in der Familie ist ihnen wichtig

Dieter und Marianne Eckhardt

Dreher und Verkaufsstellenleiterin
06237  Leuna-Kötzschau

Sie sind ein glückliches Paar und seit 1964 miteinander verheiratet. Gesundheit und der Zusammenhalt in der Familie bedeuten für Dieter und Marianne Eckhardt aus Kötzschau im Saalekreis in Sachsen-Anhalt das größte Glück. Sie sind stolz auf das, was sie sich im Leben zusammen geschaffen haben, und auf ihre Kinder (Sieglinde, geboren 1953, und Bert, geboren 1970). Schicksalsschläge (Sohn Jörg, geboren 1965, starb mit 38 Jahren) haben die Verkäuferin und den Dreher noch mehr zusammengeschweißt. Auch nach einer Herz-OP seiner Frau hat Dieter Eckhardt stets zu ihr gehalten. Beide gehen sie bis heute gemeinsam durch dick und dünn. 1935 in Schladebach geboren, ist Marianne dort auch aufgewachsen und von 1941-1949 zur Schule gegangen. Nach der 8. Klasse arbeitete sie in der Kugellager-Fabrik Leipzig in der Produktion. 1959 besuchte sie die Kaufmännische Handelsschule in Leipzig, machte aber nur den Abschluss für Schreibmaschine-Schreiben. Bis 1965 arbeitete sie im Büro in der Kugellager-Fabrik, wo sie ihren Dieter kennenlernte. Marianne wechselte dann in die Lohnbuchhaltung eines Metallbau-Betriebes, bevor sie im Handel Fuß fasste. Sie arbeitete als Verkäuferin und Vst.-Leiterin in mehreren Läden, wo sie dringend gebraucht wurde, unter anderem in Lebensmittelgeschäften in Rodden, in Bad Dürrenberg und Nempitz. Mit 57 Jahren trat die arbeitssame Frau in den Vorruhestand und ging mit 60 Jahren in Rente. Dieter Eckhardt kam 1943 in Markranstädt bei Leipzig zur Welt und besuchte dort die Schule von 1949-1957. Bei einer Firma in Leipzig-Plagwitz ließ er sich danach drei Jahre zum Dreher ausbilden. Nach seiner Lehrzeit blieb er nur ein halbes Jahr im Betrieb und wechselte 1961 in die Kugellager-Fabrik. Bis zur Wende verdiente Dieter Eckhardt dort seine Brötchen. Obwohl die Fabrik aufgekauft wurde und er nicht in einer Auffanggesellschaft neu starten konnte, hielt er sich mit Restaufträgen über Wasser. Diese Aufträge arbeiteten zwölf Mitarbeiter der ehemaligen Kugellager-Fabrik über mehrere Jahre nach und nach ab. Für Dieter Eckhardt begann bis zum Eintritt ins Rentenalter (2008) eine harte Zeit der beruflichen Herausforderung. Er erarbeitete sich selbst hartnäckig und zielstrebig Programmiersprachen. Der Computer ist bis heute sein Freund geblieben. Zudem züchtet der Rentner leidenschaftlich gern Kaninchen. Mit seiner Frau fühlt er sich der Region verbunden. Beide wollen zusammen noch schöne Jahre miteinander verbringen, regelmäßig Freunde und Bekannte treffen. Diese Tradition halten sie hoch.
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