MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Diana und Werner Döring
Spätes Glück
Fuchswinkel 14
04435 Schkeuditz OT Dölzig
Fon: 034205 / 58204
Diana Döring wurde am 30.03.1954 im sächsischen Dölzig geboren. Ihr Vater arbeitete als Maurer, Mutter Ingeborg war Hausfrau. Nach zehnjähriger Schulausbildung absolvierte Diana eine zweijährige Lehre zum Wirtschaftskaufmann bei der Firma „Formular Spezialdruck“ Leipzig. „Bis zur Wende habe ich 19 Jahre in der Lohnbuchhaltung dieses Betriebes gearbeitet“, berichtet sie. 1990 heiratete Diana ihren Mann Werner Döring. Mit Monja (*1982; Altenpflegerin und Wundschwester beim DRK in Markranstädt) hat das Paar eine gemeinsame Tochter und mittlerweile einen Enkelsohn. Nach wendebedingter Kündigung ihres Arbeitgebers war Diana Döring ab 1991 beim Landesamt für Steuern und Finanzen tätig. „Dafür wurde ich umgeschult und habe sogar noch das Abitur für die Bundesländer Sachsen und Bayern abgelegt“, berichtet sie. 1993 wurde sie verbeamtet. „Seit Oktober 1994 wohnen wir in unserem gemütlichen Haus mit angrenzendem Grundstück hier in Dölzig. Das ist unsere kleine Oase“, sagt Diana Döring zufrieden, die nun offiziell seit Mai 2018 Rentnerin ist. „Man hat mich allerdings gebeten, weiter auszuhelfen, und so bin ich jetzt noch einen Tag pro Woche berufstätig“, erzählt sie. „Ansonsten genießen wir unsere Zweisamkeit und verreisen gern. Zur Zeit zieht es uns immer wieder an die polnische Ostseeküste, sogar im Winter“, verrät Diana. Werner Döring kam am 09.09.1940 in Leipzig zur Welt. „Meine Eltern stammen ursprünglich aus dem thüringischen Mühlhausen. Da mein Vater in Leipzig arbeitete, bin ich hier geboren. Während des Krieges und im Zuge der Bombardierungen lebten wir wieder im sichereren Mühlhausen und zogen Ende der fünfziger Jahre erst nach Leipzig zurück“, beschreibt Werner Döring seine ersten Lebensjahre. Nach achtjähriger Schulausbildung absolvierte er eine Lehre als Maurer beim Spezialbau Leipzig und ging von 1961–1966 als Zivilbeschäftigter für rückwärtige Dienste zur Armee. Im Anschluss an diese Zeit stieg Werner Döring, der auch aus einer früheren Ehe zwei Kinder hat, beim Kraftverkehr ein und arbeitete als Busfahrer im Linienverkehr. Mit der Wende kamen dann viele Reisefahrten ins europäische Ausland hinzu. „Mir hat mein Beruf immer Freude bereitet“, resümiert Werner Döring, der 2002 mit 63 Jahren pensioniert wurde. Die Freizeit genießt Familie Döring in vollen Zügen. Während Diana eher künstlerisch veranlagt ist und gern malt, interessiert sich Werner für Autos. Diana Döring hat zudem die vormundschaftliche Betreuung der im Heim lebenden behinderten Tochter Heike ihres Onkels übernommen und füllt diese Aufgabe gewissenhaft aus. Für die Zukunft wünschen sich die Dörings, bei stabiler Gesundheit weiterhin so harmonisch und vor allem gemeinsam alt zu werden und das Leben genießen zu können.