MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Eberhard Dög
Nie zu hoch geflogen
Gottschaldstr. 33
08523 Plauen
Fon: 03741 / 221477
Eberhard Dög wurde am 23.10.1936 im sächsisch-vogtländischen Plauen geboren und wuchs als Einzelkind auf. Sein Vater Arno war Maurer, Mutter Elsa Stepperin. Beide prägten und unterstützen den Lebenslauf ihres Sohnes von Anfang an. Von 1943–1951 besuchte Eberhard Dög die Schule in seiner Heimatstadt. Anschließend absolvierte er eine zweijährige Lehre als Maschinenschlosser im Plauener Betrieb Plamag. Von 1953–1956 machte er das Abitur an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF) in Leipzig. Danach ging er 3,5 Jahre zum Studium an die Ingenieurschule für Flugzeugbau und schloss als Ingenieur für Flugzeugbau ab. Im Anschluss arbeitete Eberhard Dög bis 1964 in den Flugzeugwerken der sächsischen Landeshauptstadt, bevor er wegen der Schließung seines Betriebes nach Plauen zurück ging. „Hier war ich von 1964–1968 in der Betriebsmittelkonstruktion des Glühlampenwerkes Narva und von 1968–1991 im MLK Plauen als Bereichsleiter für Rationalisierungsmittelbau tätig“, schildert er seinen beruflichen Werdegang weiter, der schließlich nach wendebedingter Firmenumstrukturierung in Altersübergangsregelung und Pension mündete. Eberhard Dög heiratete 1960 seine Frau Isolde, die ebenfalls Flugzeugingenieurin war und die er in Dresden kennengelernt hatte. Mit Gudrun (*1962; Meisterin der Textilindustrie), Robert (*1963, Schlosser) und Britta (*1964, Finanzkaufmann) hat das Paar drei Kinder, vier Enkel und ein Urenkel. Nach 55 glücklichen Ehejahren verstarb Isolde Dög 2015. Zu besonderen Interessen befragt, gibt Eberhard Dög gern Einblick in seine sportliche Vergangenheit. „Ich war 20 Jahre Leiter der BSG Motor Stahlbau Plauen und habe von 1948–1992 aktiv Fußball gespielt“, schmunzelt er. Auch heute noch trifft er sich gern einmal im Jahr mit Sportfreunden, Studien- und Arbeitskollegen, um in alten Erinnerungen zu schwelgen und neue Informationen auszutauschen. „Das ist zu einer schönen Tradition geworden“, erzählt der gesellige Pensionär, der auch das Segelfliegen und Reisen regelmäßig und gern betrieben hat. „Mit meiner Frau war ich oft unterwegs. Wir haben uns Afrika, China, Cuba und viele Sehenswürdigkeiten unserer Heimat oder Europas angeschaut“, erinnert er sich. Heute genießt er seine Zeit vorrangig zu Hause im Familien- oder Freundeskreis. „Meinen Garten, den ich 40 Jahre lang mit viel Liebe bestellt habe, musste ich 2016 abgeben“, sagt er ein wenig wehmütig. „Aber das ist der Lauf der Zeit“, fügt er hinzu und bleibt auch ohne dieses Hobby ein naturverbundener, humorvoller und vielseitig interessierter Zeitgenosse, der voller Stolz auf seinen Lebensweg und ein harmonisches Familienleben zurückblicken kann. „Die Zukunftswünsche werden von einer labilen Gesundheit bestimmt“, sagt Eberhard Dög, und hofft, dass ihm diese noch so lange wie möglich vergönnt ist.