MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Manfred Dreßler
Aktiv in Beruf, Gesellschaft, Feuerwehr und Sport
Chemiker i. R.
Böttgerstraße 56
01129 Dresden
Fon: 0351/ 8491996
Manfred Dreßler ist 1931 in Dresden geboren und aufgewachsen. Der Besuch der 39. Volksschule, später der Oberschule für Jungen im Stadtteil Dresden-Plauen fiel in schwere Jahre. Er wollte zu denen gehören, die das zerstörte Land wieder aufbauen. Bereits in jungen Jahren war er engagiertes Mitglied der Gesellschaft. 1949 legte Manfred Dreßler das Abitur ab. Danach studierte er an der Technischen Hochschule seiner Heimatstadt Chemie. 1956 erhielt er das Diplom. Anschließend arbeitete er im Institut für Silikon- und Fluorkarbonchemie in Radebeul. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter wurden ihm eigene Entwicklungsgebiete übertragen. Seine Forschungen mündeten 1971 in die Promotion. Seine langen Berufserfahrungen brachte er auch ein, als er 1988 ins Arzneimittelwerk Radebeul wechselte und dort auf dem Gebiet des Unfall- und Arbeitsschutzes tätig wurde. 1994 ging er nur formal in den Ruhestand. Dr. Dreßler konnte als Seniorenexperte noch lange Zeit beratend, Erfahrungen weitergebend wirksam sein. Der Seniorenexpertenservice vermittelte ihn 1995 und 1997 nach China, ebenfalls 1997 war ein dreiwöchiger Aufenthalt in Eritrea angesagt.
Seitdem gehört er, den Geschichte schon immer interessierte, zu den engagierten Hobbyhistorikern, die in der Geschichtswerkstatt Dresden Nordwest und im Verein Dresdner Geschichtsmarkt e. V. aktiv sind und sich als ehrenamtliche Denkmalpfleger betätigen.
Aktiver Sportler ist er bereits seit jungen Jahren und blieb es bis heute. Als Ringer, dann Fechter bei der BSG Lokomotive entwickelte er sich zum Übungsleiter (seit 1961) und ist als solcher noch immer im Dresdner Fechtklub gefragt.
In der Alters- und Ehrenabteilung unterstützt er auch die Freiwillige Feuerwehr. Als Mitglied der Betriebsfeuerwehr des AMW seit 1966 und später der Freiwilligen Feuerwehr Radebeul-Ost stellte er sich zuvor in den Dienst der Allgemeinheit.
Das Ehrenzeichen für Körperkultur und Sport, Medaillen für 40 Jahre Feuerwehr und 60 Jahre Mitgliedschaft in der LDPD/ FDP zeugen von der Anerkennung für langjähriges Engagement.
Für ihn und Frau Gisela (Heirat 1960, ein Sohn) ist das goldene Zeitalter angebrochen, die Aufführungen in Oper und Schauspielhaus, erstklassigen Stätten Dresdner Theatertradition, genießen sie gemeinsam. Langeweile bleibt ein Fremdwort.