MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Silvia Dohl

Harmonie in Familie und Beruf und vor allem der Musik

Silvia Dohl

"Das Leben ist ein Tanz"
Diplom-Musikerin, Diplom-Musikpädagogin
99423 Weimar

In Magdeburg 1954 geboren, prägte der musikalische Vater (Oboist an den Städtischen Bühnen der Stadt) von früh auf die Interessen der jungen Silvia. Sie besuchte die Polytechnische Oberschule (POS) „Erich Weinert“ ihrer Geburtsstadt bis zum Abschluss der 10. Klasse und übte sich gleichzeitig an der städtischen Musikschule in Klavierspiel und Musiktheorie. Ihr Klavierlehrer empfahl eine Bewerbung an der Musikhochschule in Weimar. Ein Vorstudienjahr bestätigte ihre Entwicklung, so dass sie im vierjährigen Studium an der Musikhochschule „Franz Liszt“ sich dem Klavier und den theoretischen Fächern widmen durfte, zusätzlich auch im Fach Blockflöte unterrichtet wurde. 1976 schloss sie mit den Staatsexamen im Hauptfach Klavier, Blockflöte, Musiktheorie und als Musikpädagogin ihre Studienzeit ab. Lernen blieb lebenslang ihre Maxime. Nun aber widmete sie sich dem Lehren, eingesetzt an der Musikschule in Stendal, aber auch als Außenstellenleiterin in Tangerhütte. Zwölf Jahre, zwischenzeitlich zur stellvertretenden Direktorin berufen, blieb sie in der Altmark, dann entschied sie sich für den Wechsel nach Weimar. Über dreißig Jahre lang unterrichtete sie nun an der dortigen Musikschule. Ihr Klavierspiel wurde im Bereich Korrepetition und Begleitung gern gebraucht, doch spezialisierte sie sich mehr und mehr auf den Blockflötenunterricht, zumal zu Anfang der neunziger Jahre auch hier die historische Aufführungspraxis und die entsprechenden Instrumente neue Möglichkeiten und Herausforderungen boten. Sie besuchte Weiterbildungen im Kloster Michaelstein, an der Musikakademie in Trossingen und hospitierte bei Größen der Zunft in Amsterdam. An der Musikschule überstand sie Zeiten der Verunsicherung. Mit dem Beginn der Marktwirtschaft verloren die Musikschulen ihren staatlichen Bildungsauftrag, was zu Stellenabbau und dem Druck zu mehr zahlenden Schülern bei variablen Unterrichtseinheiten führte. Neben der Unterrichtstätigkeit organisierte sie Exkursionen, Schülerauftritte und Wochenendseminare im In- und Ausland, so in den Niederlanden und Ungarn. Ihre Schüler traten bei zahlreichen Veranstaltungen und Wettbewerben sehr erfolgreich auf. Einige von ihnen wurden späterhin auch selbst hauptberuflich Musiker. Sie organisierte sich im Deutschen Tonkünstlerverband. Im Ruhestand gibt sie noch etwas Privatunterricht und spielt weiter in Ensembles, denen sie schon seit längerer Zeit verbunden ist wie „Vox coelestis Weimar“ oder bei den „Köstritzer Spielleuten“, die (gern auch im historischen Kostüm) im Umkreis des Heinrich-Schütz Hauses von Bad Köstritz angesiedelt sind, aber auch schon in Frankreich zu erleben waren. Seit 1976 ist ihr Mann Klaus zur Seite, mit dem sie das 1992 gekaufte Haus in einen schmucken Zustand bringen konnte. Er ist als Maschinenbauingenieur tätig, anfangs in Stendal, dann in Weimar, später in den alten Bundesländern und heute in Saalfeld. 1980 ergänzte Sohn Thomas die Familie.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz