MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Karin Dorn
"Natürlich kann man auch ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht"
Vorsitzende der Ortsgruppe
Doggen Club 1888 e. V.
Paul-Wegener-Straße 88
12623 Berlin
Einer der ganz Großen seines Faches, der legendäre Schauspieler Heinz Rühmann, fand wunderbare Worte für der Deutschen liebstes Haustier: „Natürlich kann man ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.“
Auch für Karin Dorn, geboren am 13.11.1963 in Schkeuditz, wäre ein Leben ohne ihre sanftmütigen Riesen undenkbar.
Mit Tieren arbeiten wollte sie schon immer und bewarb sich u. a. am Berliner Tierpark um eine adäquate Ausbildung.
Die Lehrzusage als Facharbeiter für Fernsprechverkehr hatte sie schon in der Tasche, der Tierpark meldete sich erst eine Woche später und sie traute sich nicht, die andere Lehre abzusagen.
5 Jahre arbeitete Karin Dorn beim Fernsprechamt und vergab Telefone an Bürger der DDR, die teilweise bis zu 30 Jahre auf den begehrten Anschluss warten mussten.
1988 wechselte sie als Sekretärin des Hauptbuchhalters, teilweise des Betriebsdirektors, ans RAW „Franz Stenzer“ und war fortan mit Statistik und Korrespondenz beschäftigt. Ihre große Tierliebe führte während dieser Zeit jedoch auch in eine Umschulung zur Tierarzthelferin und damit in eine Neuorientierung im Leben. Seither arbeitet sie bei einem Mahlsdorfer Tierarzt.
Selbst Besitzerin zweier tierischer Giganten, darf die Tierfreundin eine Dogge sowie einen Irish Wolfhound ihr Eigen nennen. Letztere Rasse fand bereits in altrömischen Quellen Erwähnung und gilt als größter Hund der Welt. Der Besitz war einst dem hohen Adel vorbehalten, der die Hunde u. a. zur Jagd auf Wölfe einsetzte.
Auch Karin Dorn fühlt sich geadelt, zwei so wundervolle Vierbeiner verwöhnen zu dürfen.
Der Zucht widmet sie sich aus gesundheitlichen Gründen nicht, doch regelmäßig gewinnen ihre schönen Kolosse nach vorzüglicher Bewertung Pokale bei Ausstellungen.
Karin Dorn ist Mitglied des Doggen Club DDC 1888 e. V. und wurde 2006 zur Vorsitzenden der Ortsgruppe Blumenberg gewählt.
Ausbildung und Training der Hunde erfolgt auf dem Hundeplatz und Dank ihrer Arbeit in der Tierarztpraxis schafft sie es, mit unterschiedlichsten Situationen fertig zu werden.
Jeder neue Patient erweitert den Wissensfundus und gern gibt die Tierarzthelferin Tipps an Hundehalter weiter.
Nicht zu kurz kommen darf natürlich ihr Lebensgefährte Uwe. Dennoch zieht Karin Dorn zusätzlich für den Eichhörnchen-Schutzbund diese possierlichen Kletterer auf und wildert selbige wieder aus.
Eines jedoch bleibt unumstößlich – ein Leben ohne Hund lohnt sich einfach nicht.