MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Christine und Richard Dietzsch
Fit in allen Bereichen des Lebens
Dipl.-Lehrerin i. R.
Dipl.-Lehrer i. R.
08451 Crimmitschau
Besonders für die Enkelkinder, welche auch körperlich fordern, treiben Christine und Richard Dietzsch Sport. Sie trainiert Kraft und Ausdauer und ihr Mann stählt sich beim Schwimmen. Sicher ist diese aktive Körperkultur auch der perfekte Ausgleich zum seinem großen Hobby – dem Kochen. Insbesondere, wenn die Familie Einzug hält, wird aufgetafelt und alle profitieren von Vaters wie Großvaters Leidenschaft.
Geheiratet hatte das Paar 1965. Tochter Gundula ist heute Magister für Soziologie, Politik und Geschichtswissenschaft. Sohn Wolfram wurde Dipl.-Ingenieur für Elektrotechnik. Lange Zeit hat Richard Dietzsch, geboren am 15.06.1938 in Crimmitschau, geglaubt, nie Opa zu werden. Nun machen gleich fünf Enkel das Leben vollkommen.
Nach seinem Abitur studierte er Pädagogik und begann 1959 als Fachlehrer für Biologie und Chemie an der Oberschule in Frankenhausen. 1964 als Direktor an die Pestalozzi-Schule berufen, agierte er bis 1990 in diesem Amt. Als Direktor war er freiwillig ausgeschieden, unterrichtete weitere zwei Jahre als Lehrer und fiel 1992 einer Entlassungswelle zum Opfer. Nach Umschulung zum Steuerfachgehilfen, begann Richard Dietzsch als Buchhalter in einem neu gegründeten Werdauer Unternehmen. In diesem Metier kam ihm zugute, dass in der Chemie viel Mathematik enthalten ist und er speziell bei seiner Direktorentätigkeit im Umgang mit Gesetzlichkeiten versiert war. Er arbeitete sich schnell ein und das Berufsleben gestaltete sich bis zur Rente 2003 nochmals bereichernd.
Christine Dietzsch, geboren am 11.02.1943 in Hornhausen im Bördelandkreis, widmete sich nach dem Abitur, fasziniert von einer Lehrerin, ebenfalls dem Pädagogikstudium für Chemie und Biologie. Während eines Praktikums in Frankenhausen lernten sich die späteren Eheleute kennen. Richard Dietzsch war ihr Mentor.
Dem Berufseinstieg in Neukirchen folgte weitere Tätigkeit an verschiedenen Schulen wie Erweiterten Oberschulen. Leider musste sie 1992 ihre Kündigung entgegen nehmen, doch ihre produktivste Zeit sollte erst folgen. 1993 begann Christine Dietzsch bei der Ruhrkohle-Bildungsgesellschaft in Werdau. In der Erwachsenenbildung u. a. für Hauswirtschaftler, Köche oder Schädlingsbekämpfer verantwortlich, war ihr Karriereschub nicht mehr aufzuhalten. 1999 avancierte sie zur stellvertretenden Ausbildungsleiterin, konnte all ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Waagschale werfen und sich als erfolgreiche Pädagogin aufgrund interner Ruhrkohleregelung mit 63 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand begeben.
Die Freizeit dominieren Aktivitäten in Natur und Garten, vor allem aber Unternehmungen und der Trubel mit den Enkelkindern – an der Fitness, nicht nur für sie, wird ja regelmäßig gefeilt.