MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Reinhard und Christel Deutschbein

Gemeinsame Lebensleistung

Reinhard und Christel Deutschbein

Dorfstr. 3
06779 Raguhn-Jeßnitz OT Marke
Fon: 034906 / 21250

Reinhard Deutschbein wurde am 12.06.1941 im sachsen-anhaltischen Marke geboren. Seine Eltern Max und Hildegard, die zu seinen Vorbildern zählen, arbeiteten in der Landwirtschaft, so dass er von Kindesbeinen an mit diesem körperlich anspruchsvollen Berufszweig konfrontiert wurde. Nach zehnjähriger Schulzeit entschied sich Reinhard für eine Lehre als Schlosser im Press- und Stanzwerk Raguhn, wo er die darauffolgenden zwanzig Jahre als Werkzeugmacher tätig war. Zwischenzeitlich absolvierte er seinen Wehrdienst in Sondershausen und Berlin. 1960 heiratete Reinhard Deutschbein seine Frau Christel. Mit Angela (*1960, Bürokauffrau und Lagerfacharbeiterin) und Bernd (*1964, Werkzeugmacher ) hat das Paar zwei Kinder, mittlerweile drei Enkel und einen Urenkel. Von 1977–2001 war Reinhard Deutschbein als Brigadier bei einem Leichtmetallbaubetrieb in Dessau angestellt und fertigte vorrangig Werkzeuge für die Produktion. „In dieser verantwortungsvollen Tätigkeit habe ich gearbeitet, bis der Betrieb geschlossen und unsere gesamte Belegschaft mit einer Abfindung entlassen wurde“, erzählt er. Nach einer kurzen Zeit der Arbeitslosigkeit und einer einjährigen beruflichen Zwischenstation wurde Reinhard Deutschbein pensioniert. In der Freizeit war er seit seiner Jugend sportlich aktiv. „Ich habe viele Jahre bei der BSG Motor Raguhn Fußball gespielt, einige Zeit sogar in der Bezirksklasse, später dann in der zweiten oder dritten Mannschaft“, sagt Reinhard. 1973 setzte eine schwere Knieverletzung diesem Hobby ein Ende. Seit 1958 engagiert er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr, war viele Jahre als Hauptfeuerwehrmann im Einsatz. Christel Deutschbein kam am 05.01.1941 in Schierau zur Welt. Die Mutter war Hausfrau und betreute die Postannahmestelle in dem kleinen Heimatdorf. Die Post lieferte die Zeitungen, Pakete, Briefe usw. dorthin. Sie sortierte sie dann und trug sie aus. Alle von ihr angenommenen Sendungen wurden im Gegenzug von der Post abgeholt und weitergeleitet. Ihr Vater arbeitete als Dreher. Nach achtjähriger Schulausbildung in ihrem Heimatort absolvierte Christel eine Lehre als Friseurin. „Eigentlich hätte ich gern als Bürokauffrau gearbeitet, bekam aber keinen Ausbildungsplatz“, berichtet sie. Bis 1981 war Christel Deutschbein dann in ihrem erlernten Beruf tätig. „Leider hatte ich zunehmend Probleme mit den Händen, so dass ich fortan im Büro und im Lager eingesetzt wurde. Als ich 1999 erkrankte, hat meine Tochter diesen Job übernommen“, erzählt Christel Deutschbein, die in ihrer Freizeit schon immer gern geschneidert hat. Seit einiger Zeit engagiert sie sich im Feuerwehr- und Heimatverein. „Vor allem das Pfingstfest wird hier immer groß gefeiert“, schmunzelt sie. Heute genießt Familie Deutschbein den Lebensabend am liebsten im Kreise ihrer Lieben und dem mit viel Eigenleistung modernisierten Anwesen. „Mein Mann hat hier immer etwas zu werkeln, ich arbeite gern im Garten“, erzählt Christel. Für die Zukunft wünschen sich beide vor allem Gesundheit und das den 58 glücklichen Ehejahren noch viele weitere folgen.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz