MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Ursula Erika Busch

Aus Liebe zu Familie und Beruf

Ursula Erika Busch

geb. Knauthe
Rankestr. 1
08523 Plauen

Fon: 03741 / 131676

Ursula Erika Busch, geb. Knauthe, kam am 11.10.1942 im sächsisch-vogtländischen Plauen zur Welt und wuchs ohne Geschwister auf. Ihr Vater Gerhard stammte aus Dresden und arbeitete als Röntgeningenieur. Mutter Erika, eine gebürtige Stettinerin, war Stenotypistin und Röntgenhilfe. Von 1949–1961 besuchte Ursula die Adolph-Diesterweg-Schule und beendete die Ausbildung mit dem Abitur. Ihr Berufswunsch Ärztin stand bereits als Teenager fest, so dass sie nach Vorimmatrikulation und einem von der Universität geleiteten praktischen Jahr im Krankenhaus von 1962–1968 anfangs in Berlin und nach dem Physikum in Dresden Medizin studierte. 1968 ging Ursula als approbierte Ärztin nach Rodewisch und begann ihre Facharztausbildung am dortigen Bezirkskrankenhaus für Neurolgie und Psychiatrie. „Die Lehrzeit auf der Inneren Station erfolgte in Plauen“, ergänzt sie. 1971 heiratete Ursula ihren Mann Dr. Siegward Busch, der aus dem thüringischen Residenzstädtchen Greiz stammte und als Internist arbeitete. Mit Christiane (*1971, Sozialarbeiterin in Hamburg) und Martin (*1974, Nephrologe und leitender Oberarzt an der Universität Jena) hat das Paar zwei Kinder und mittlerweile fünf Enkel. 1973 schloss Ursula Busch ihre Facharztausbildung als Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie erfolgreich ab. Im Anschluss arbeitete sie bis zur Geburt ihres Sohnes am Plauener Krankenhaus. Nach einem Jahr Erziehungszeit war sie bis 1991 an der Poliklinik in Plauen tätig. Von 1991–2006 führte sie zusammen mit ihrem Mann eine Praxisgemeinschaft in ihrer Heimatstadt, bevor sie pensioniert wurde. Nach 37 glücklichen Ehejahren verstarb Dr. Siegward Busch 2008 erst 67-jährig an einer Krebserkrankung. Eine tiefe kirchliche (evangelische) Prägung hat Ursula Erika Busch durch viele Höhen und Tiefen ihres Lebens geleitet. Bis heute lebt sie in der elterlichen Wohnung, in der sie aufwuchs und die sie kurz vor der Wende gekauft hat. Von hier aus genießt die vielseitig interessierte Rentnerin ihre Zeit am liebsten im Familien- und Freundeskreis, ist leidenschaftliche Köchin, Konzert-, Museen- und Opernliebhaberin, aktives Mitglied im Kunstverein Plauen, dem Theater-Förderverein sowie dem Verein Klassische Musik Adorf/V. e.V.. Sie geht zweimal pro Woche ins Fitnessstudio, betreut zwei Gärten und entdeckt mit ihrer Wandergruppe das heimatliche Vogtland. „Jetzt habe ich endlich einmal Zeit für diese Dinge. Besonders gern erinnere ich mich an die Reise nach China, die ich mit meinem Mann 2005 gemacht habe, und unsere Liebe zum Darß“, erzählt sie. Aber auch Amerika, Südafrika, Kambodscha, Kenia und vieles mehr hat sie schon gesehen. „Eines meiner nächsten Ziele wird Namibia sein“, verrät Ursula Busch, die auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann, aber auch im Alter noch immer mittendrin steht.
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