MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Maria und Franz Schrötter

2017 wird das Jubiläum der diamantenen Hochzeit begangen

Maria und Franz Schrötter

Verkäuferin und Sachbearbeiterin i. R.
Finanzökonom i. R.
Hans-Beimler-Str. 15
08468 Reichenbach
Fon: 03765 / 69819

Sport und Bewegung nahmen in Maria und Franz Schrötters Leben stets einen hohen Stellenwert ein. Er war Turner und somit Gerätesportler. Sie war Leichtathletin, belegte bei Kreismeisterschaften, insbesondere im Laufen und Weitspringen, immer den vordersten Platz und hält sich bis heute in ihrer Gymnastikgruppe fit. Er war aktiver Teilnehmer am 2. Deutschen Turn- und Sportfest 1956 in Leipzig. Darüber hinaus sind Schrötters Liebhaber der Berge und genießen regelmäßig die Freuden des Wanderns. Früher im Tatra-Gebirge unterwegs, wurde dieses nach der deutschen Vereinigung von den wunderschönen Alpen abgelöst. Geboren wurde Maria Schrötter am 03.02.1937 in Marienberg/Erzgebirge und sie bewahrte sich einige Erzgebirgstraditionen. Beispielsweise wird in geselliger Runde noch ab und zu das bekannte Neunerlei serviert. Nach ihrem Schulbesuch wäre sie gern Schneiderin geworden, doch adäquate Lehrstellen waren rar. So ließ sie sich ab 1951 zur Verkäuferin ausbilden und arbeitete bis 1961 in diesem Beruf. Bis 1971 war sie als Angestellte beim Rat des Kreises Marienberg tätig und gleichen Jahres wurde der Umzug nach Reichenbach vollzogen. Bis 1990 war sie als Sachbearbeiterin „Absatz“ in der Exportabteilung im VEB Vogtlandstoffe beschäftigt und begab sich nach der deutschen Vereinigung in den Vorruhestand. Rochlitz im Riesengebirge sollte am 31.05.1935 Franz Schrötters Geburtsort werden. Nach dem zwangsweisen Verlassen der Heimat 1946 absolvierte er die letzten vier Schuljahre in Reichenbach. Den Wunschberuf Tischler konnte er nicht erlernen, sondern wurde Facharbeiter der Landwirtschaft. Daraufhin wechselte er in die Industrie, war als Monteur unterwegs sowie von 1955–1959 während des Armeedienstes in Marienberg stationiert – in dem Ort, in welchem sich das Paar einst kennen lernte. Dort begann er in der Verwaltung des Rates des Kreises im Finanzbereich, gehörte später dem Rat des Bezirkes an, blieb nach Umzug nach Reichenbach dieser Institution treu und beendete 1973 sein Studium zum Finanzökonom. Ab 1975 war er in leitender Funktion im Industriebaukombinat tätig und übte diese Funktion über viele Jahre aus und nutzte 1991 ebenfalls eine Altersübergangsregelung. 1958 sowie 1965 schenkte Maria Schrötter Tochter Evelyn sowie Sohn Ralf das Leben. Heute hat das Paar sechs Enkel, vier Urenkel und die Beiden genießen es sehr, wenn die ganze Familie vereint ist. In der Freizeit pflegen die Eheleute ihren Garten und sind stets voller Vorfreude auf einen speziellen Höhepunkt, denn die jährliche Reise ins Riesengebirge wird zum Treffen mit früheren Bekannten und Freunden. Darüber hinaus wartet 2017 ein ganz besonderes Highlight auf das Ehepaar, denn Maria und Franz Schrötter begehen nach 60 gemeinsamen Jahren die diamantene Hochzeit.
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