MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dr. Johannes Albrecht Schröter

Ein überzeugter Mitteldeutscher

Johannes Albrecht Schröter
Oberbürgermeister der Stadt Jena

Am Anger 15
07745 Jena
Fon: 03641 / 492000
Fax: 03641 / 492020
Internet: www.albrecht-schroeter.de
E-Mail: oberbuergermeister(at)jena.de

Dr. Albrecht Schröter ist nach eigenen Worten ein überzeugter Mitteldeutscher. Natürlich hat das in erster Linie damit zu tun, dass er 1955 in Halle geboren ist, seit 1984 in Thüringen lebt, Georg Friedrich Händel in seinem Stammbaum auftaucht und er gern Bach hört. Es ist auch die Identifikation mit der bewegten Historie der Region und mit den Menschen, die diese weiterführen. Mit seinem Engagement als Jenas Oberbürgermeister möchte er ebenfalls ein Stück Geschichte schreiben. Das Ansehen der Stadt zu verbessern, sie attraktiv für Einwohner und Investoren gleichermaßen zu machen, sie zur familienfreundlichsten Stadt zu entwickeln, das notiert sich Dr. Schröter in sein Amtsbuch, als er 2006 die Bürgermeisterkette übernimmt. Zu diesem Zeitpunkt hat er bereits eine erstaunliche berufliche Entwicklung hinter sich, die so niemand vorhersah. Albrecht Schröter darf das Abitur nicht ablegen, doch das hindert ihn nicht daran, seinen Berufswunsch mit aller Konsequenz zu verfolgen. Zunächst macht er eine Lehre als Krankenpfleger, doch 1974 schreibt er sich an der MLU Halle für das Theologiestudium ein. Auch nach dem Studienabschluss bleibt Albrecht Schröter an der Uni, erfüllt als wissenschaftlicher Assistent an der theologischen Sektion wichtige Lehr- und Forschungsaufgaben. 1984 erhält der Vikar eine Pfarrstelle in Jena, für ihn eine ganz neue Herausforderung. Mit großem Einfühlungsvermögen nähert er sich seiner Gemeinde, kann mit menschlicher Wärme und aktiver Hilfe die Menschen durch die schwierigen Jahre vor 1989 und die chaotische Wendezeit begleiten. Als Mitbegründer des Demokratischen Aufbruchs in Thüringen setzt sich der Pfarrer an den Runden Tisch und ist maßgeblich an der Aufarbeitung der DDR-Geschichte beteiligt. Nach bundesdeutschem Vorbild gründet er in Jena eine Diakonie-Sozialstation, wird ihr ehrenamtlicher Leiter. Im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss von DA und CDU wechselt der couragierte Theologe ins Lager der SPD, empfiehlt sich damit auch der Politik. 1996 promoviert er mit „summa cum laude“ zum Dr. der Theologie. Im Jahr 1997 wird er zum Beauftragten Thüringens für Neureligiöse Bewegungen, erhält einen Lehrauftrag am ThILLM. Auch andere Gremien schätzen seine aktive Mitarbeit. Im Jahr 2000 stellt sich Dr. Schröter zur OB-Wahl, unterliegt nur knapp. Im Jahr 2006 ist er endlich angekommen, kann in „einer der faszinierendsten Städte Deutschlands“ seine Visionen und Gaben einbringen. Mit dem starken Rückhalt in der Familie wird ihm das auch gelingen.
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