MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Jens Schröder
Ein Kämpfer seit frühester Jugendzeit
Selbstständiger Handwerker
Bahnhofstr. 50
99330 Gräfenroda
Fon: 036205 / 76722
Internet: www.vermietung-schroeder.de
Er ist einer, dem nichts geschenkt wurde. Jens Schröder aus Gräfenroda in Thüringen sieht sich selbst als einen Kämpfer, der sich immer durchbeißen musste. Heute kann der Familienvater, seit 2017 verheiratet mit seiner Cathleen (gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte, arbeitet heute im Familienunternehmen mit) auf mehrere wirtschaftliche Standbeine verweisen, die sich der ehrgeizige, umtriebige und bienenfleißige Unternehmer aufgebaut hat. Bevor es dazu kam, dass der Vater einer Tochter (Tessa, geboren 2014) nun stolz auf all sein Geschaffenes sein kann, hat er sich unter komplizierten Voraussetzungen hochgearbeitet. Tüfteln, entwickeln und bauen gehören zu seinem bewegten Leben ebenso wie manche Odyssee, die den pfiffigen Thüringer als Küchenmonteur auch mal für mehrere Monate nach Australien führte. Der Mittvierziger betreibt heute eine Hausverwaltung, außerdem ein kleines Energieunternehmen und eine Imkerei mit Online-Handel. Acht Beschäftigte, darunter seine Ehefrau, zählen zu Schröders Belegschaft. „Was ich einmal anfange, ziehe ich auch durch. Halbe Sachen gibt es bei mir nicht“, sagt der selbstständige Handwerker mit Nachdruck. Nur manchmal, da wünscht er sich, weniger pingelig zu sein. Zur Welt gekommen ist Jens Schröder 1974 in Arnstadt. Er wuchs in Crawinkel auf, wo er bis zur 3. Klasse zur Schule ging. Durch den Umzug seiner Familie kam er nach Gräfenroda und schloss dort die 10. Klasse ab. Er wollte Elektriker werden, doch 1991 hatte man für den quirligen jungen Mann keine Lehrstelle. Er schrieb zig Bewerbungen. Etwas Handwerkliches, Elektroinstallateur oder auch Kfz.-Schlosser, sollte es unbedingt sein, um seine Brötchen zu verdienen. Durch Zufall klappte es, nachdem ihn sein früherer Chemielehrer angesprochen hatte, mit einer Ausbildung zum Elektroinstallateur (3 ½
Jahre) bei einer Privatfirma in Plaue. Sein damaliger Chef war dort auch Bürgermeister und beide haben bis heute noch Kontakt. Nach einem Jahr stellte sich Jens Schröder auf eigene Füße, kaufte mehrere Häuser, die er mit seinen damals bis zu zehn Mitarbeitern nach und nach sanierte und vermietete. 2003–2013 wandte er sich dem Verkauf und der Montage von Küchen zu – als Subunternehmer für eine andere Firma, in deren Auftrag er übrigens auch kurz in Sydney in Australien tätig war. Für Jens Schröder, der über einen Pilotenschein verfügt, in seiner Freizeit gern fliegt, bedeutet Glück „das Leben selbst“. Er zählt seinen ehemaligen Lehrmeister Heinz Topf aus Plaue, inzwischen längst Rentner, zu seinen Vorbildern. Jens Schröder will gesund bleiben und alt werden, „um weiter erfolgreich arbeiten zu können“. In seiner Familie und im Freundeskreis schätzt er Harmonie.