MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Orof. Dr.-Ing. habil. Helmut Schröder
Alle Aspekte zusammen genommen
Hochschuldozent i. R.
Bautzner Landstraße 146
01324 Dresden
Hinter Professor Helmut Schröder, geboren am 14.04.1930 in Gelenau, liegt eine beeindruckende Karriere vom Hilfsarbeiter zum Hochschuldozenten.
Eingeschult in der Heimat, führten die Wege 1940 nach Gotenhafen/Gdingen sowie 1945 nach Schleswig-Holstein.
Als Ungelernter war er mit der Demontage von Fabriken für die Rüstungsindustrie beschäftigt.
1946 wieder in Gelenau angekommen, absolvierte Helmut Schröder eine Lehre zum Zimmerer, arbeitete 3 Jahre lang auf dem Bau, besuchte die ABF und legte die Prüfungen zur Vorbereitung aufs Studium ab.
Mit erlangter Hochschulreife widmete er sich diesem ab 1951 an der TH Dresden, studierte Bauingenieurwesen mit Spezialisierungsrichtung Statik und Festigkeit und erhielt 1956 sein Diplom für Flugzeugbau.
Als Statiker im Flugzeugbau 1957 in Dresden beginnend, wechselte er später als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Institut für Leichtbau, betreute Chemieanlagen wie den Landmaschinenbau und arbeitete eng mit dem Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe zusammen.
Zahlreiche Veröffentlichungen zur Stabilitätstheorie sowie zu Statik und Festigkeit sollten folgen.
Seine Promotion verteidigte der Akademiker 1969 und folgte noch gleichen Jahres seiner Berufung an die Ingenieurhochschule Zwickau, um als Dozent für Informationsverarbeitung sowie als Leiter des Rechenzentrums, welches er übrigens mit aufbaute, weitere Meilensteine zu setzen.
Seine Dissertation B zum Dr. sc. .techn. lag 1980 hinter ihm, wiederum begleitet von einer Berufung zum Professor für Informationsverarbeitung sowie einem halbjährigen Studium in Leningrad.
Seit 1988 an der Technischen Hochschule tätig, machten ihn alle Aspekte zusammen genommen, zur geachteten und bekannten Persönlichkeit.
Professor Schröder begab sich 1992 in den Vorruhestand und unterstützte seinen Sohn Uwe als privater Bauleiter fortan beim Hausaufbau sowie bei der Gründung der eigenen Firma für Autoteile und Verkauf. Heute wohnt er mit Ehefrau Renate selbst mit auf dem Grundstück.
Sohn Sven ist Dipl.-Ingenieur und die Großfamilie wird durch 5 Enkel komplett.
Jahrelang gehörte Prof. Dr. Schröder dem DRK an, segelte und wanderte früher in den Bergen und räumt nunmehr Hobbywissenschaften mehr Raum ein.
Wissensdurst gilt Geografie sowie Klimakunde und als er im Mai 1939 seine erste Mondfinsternis erleben durfte, ist Astronomie als Steckenpferd nicht mehr wegzudenken.