MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Uwe Schoknecht

Stark in der Gemeinschaft

Uwe Schoknecht
Bürgermeister der Gemeinde Schorfheide

Erzberger Platz 1
16244 Schorfheide/OT Finowfurt
Fon: 03335 / 453412

Der Liebe wegen kommt Uwe Schoknecht nach Finowfurt und gründet hier seine Familie. Der gebürtige Mecklenburger studiert in Neuzelle von 1973 bis 1977 Pädagogik. Dann ist er in Finowfurt 10 Jahre lang als Lehrer tätig, hat sich in dem schönen Ort eingelebt und entwickelt den Wunsch, an den Geschicken der Gemeinde mitzuwirken und vielleicht auch etwas verändern zu können. So wird Uwe Schoknecht 1987 stellvertretender Bürgermeister in der Gemeinde Finowfurt. 1990 gründet er mit anderen engagierten Mitstreitern das Bündnis Finowfurt und gewinnt die ersten freien Wahlen. Mit Ausdauer und Ehrlichkeit den Bürgern gegenüber werden die anstehenden Aufgaben in Angriff genommen. In verschiedenen Ämtern, die Uwe Schoknecht in der Folgezeit bekleidet, vom Hauptamtsleiter, Amtsdirektor bis zum hauptamtlichen Bürgermeister, ist ihm bewusst, dass nur mit einem Zusammenschluss der vielen kleinen Gemeinden mehr erreichbar ist in der Kommunalpolitik. Anfangs tun sich die Gemeinden Lichterfelde, Werbellin, Eichhorst und Finowfurt zusammen, dann wird Altenhof eingemeindet. Groß Schönebeck kommt auf freiwilliger Basis hinzu – die Gemeinde Schorfheide ist gegründet. Mit dem Bündnis Schorfheide, die seit 1990 die stärkste politische Kraft darstellt und die an keine Partei gebunden ist, erreicht der bodenständige Bürgermeister viel. Wichtig ist ihm der Kontakt zu den Bürgern, er ist viel unterwegs, hört sich die Belange, Sorgen und Nöte an, auch für berechtigte Kritik der Ortsbürgermeister hat er ein offenes Ohr und nimmt diese sehr ernst. Uwe Schoknecht ist ein ehrlicher Politiker, was ihm die Sympathie der Einwohner einbringt. Er sagt, nie auf den Lorbeeren ausruhen, immer weiter arbeiten, glaubwürdig sein und berechenbar, das ist ihm das Wichtigste in seinem Amt. Unterstützt wird er von seiner Ehefrau Astrid, sie hält ihm den Rücken frei für seinen 12-Stunden-Arbeitstag. Oftmals ist er noch am Wochenende unterwegs. In der knappen Freizeit entspannt er sich beim Schwimmen, Saunieren, macht Kraftsport oder ist mit dem Fahrrad auf Tour. Aber auch das Lesen, Haus und Garten kommen nicht zu kurz. Das Schönste aber sind, wenn er einmal Urlaub macht, Individualreisen in alle Welt. Ans Aufhören denkt der 52-Jährige noch lange nicht, denn das Mitgestalten seiner Gemeinde macht ihm noch viel Spaß.
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