MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dr. Bernd Schneider

Ein Nachfolger von Hippokrates

Bernd Schneider
Facharzt für Allgemeinmedizin

Clausewitzstr. 9
09130 Chemnitz
Fon: 0371/ 73705

Der junge Bernd Schneider, 1942 in Zwickau geboren, engagierte sich schon beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), Arzt zu werden war früher Wunsch. In eher einfachen Verhältnissen wuchs das Einzelkind im erzgebirgischen Johanngeorgenstadt auf, besuchte die Schule bis zur 8. Klasse (1948/56), wechselte dann auf die Erweiterte Oberschule in Schneeberg, wurde dort im Internat untergebracht, legte 1960 sein Abitur ab. Nun folgte ein praktisches Halbjahr im Kreiskrankenhaus Ronneburg, ehe es zum Sprachkurs in die Slowakei ging, später zur Sprachprüfung nach Hammer am See (Hamr na Jezeře) in Tschechien. Im mährischen Olomouc begann er sein Medizinstudium, welches er 1968 als medicinae universae doctor (MUDr.) abschloss. Im Küchwaldkrankenhaus im damaligen Karl-Marx-Stadt (seit 1990 wieder Chemnitz) begann sein ärztliches Wirken. Nach vier Monaten wechselte er in die Ambulanz Platanenstraße, durchlief weitere Stationen bis zum Abschluss der Facharztausbildung 1973. In der ehemaligen Außenstelle des Krankenhauses in der Agricolastraße übernahm er dann eine Praxis, deren Leitung ihm später anvertraut wurde. Bis zum Jahr 2009 konnte er an diesem Ort für die Menschen des seinerzeitigen medizinischen Versorgungsbereiches 6 wirken. Respekt, Dankbarkeit und Vertrauen brachten Jung und Alt dem engagierten Facharzt für Allgemeinmedizin stets entgegen. Nach Aufgabe der eigenen Hausarztpraxis übernahm er in reduziertem Umfang ab 2009 weitere Aufgaben im Medizinischen Versorgungszentrum Carolastraße. Inzwischen haben eigene gesundheitliche Probleme seinem Wirken Grenzen gesetzt. 1968 hatte er seine aus Tschechien stammende Frau Marta geheiratet, sie ist 2011 verstorben. Zwei Söhne wurden 1968 (Stefan) und 1971 (Torsten) dem Paar geboren, drei Enkelkinder vergrößerten die Familie. Dr. Bernd Schneiders Leidenschaft für Sportwetten ist ungebrochen, Fußball und vor allem Handball spielen beim Einsatz wie beim Fernsehkonsum eine große Rolle. Er fieberte stets mit der BSG Wismut Aue (heute FC Erzgebirge Aue), freut sich auch an Erfolgen von Borussia Dortmund. Seit 1955 sammelt er Briefmarken, war und ist Mitglied im Philatelistenverein, gestaltet gern Sammelobjekte. Eigene sportliche Betätigung (früher Leichtathletik/ Mittelstrecken und Skilauf) musste eingeschränkt werden, im Sommerhalbjahr genießt er jedoch die Arbeit im Garten.
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