MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Oberpharmazierat Prof. Dr. rer. nat. habil. Werner Schmollack
Die Welt der Pharmazie und Musikkulturen des Jazz
Fachapotheker für Arzneimittelkontrolle
Aupitzer Weg 7
06667 Weißenfels/OT Langendorf
Fon: 03443 / 232071
Um die Welt der Pharmazie zu verlassen, zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln vertieft sich der Professor gern in die Musikkulturen des Jazz, liebt ebenso Klassik und besucht mit Vorliebe Konzerte.
Sind Haus, Hof und Garten versorgt, zieht sich Werner Schmollack, geboren am 28.04.1935 in Ziebingen, ebenso gern in den Lesesessel zurück und vertieft sich in Reichtum und Vielfalt der Literatur.
Allzu viel Zeit bleibt ihm für die Steckenpferde nicht, steht er noch immer täglich in der Novalis-Apotheke – Inhaberin ist Ehefrau Christiane. Größten Wert legt das Ehepaar, das fünf Mitarbeiter beschäftigt, auf hervorragende Beratung der Patienten wie harmonische Kooperation des gesamten Teams, welches fachkompetent das gesamte Apothekensortiment offeriert.
Bis Professor Schmollack nach seinem Vorruhestand 1993 ab 1994 die Novalis-Apotheke bereicherte, lag ein langes, angesehenes Wissenschaftlerleben hinter ihm.
Nach dem Abitur nutzte er eine einjährige Hospitantenstelle an der Mohren-Apotheke Eisleben und begab sich zum Studium der Pharmazie an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
1958/59 ging er als Kandidat der Pharmazie an die „Apotheke am Anger“ Bad Frankenhausen, um 1960 als wissenschaftlicher Assistent ans Pharmazeutische Institut seiner Universität zurückzukehren sowie die Promotion A abzulegen. Weitere zwei Jahre als wissenschaftlicher Assistent am Pharmakologischen Institut der medizinischen Fakultät Halle tätig, avancierte er zum Oberassistenten der Sektion Pharmazie und baute an der MLU die pharmakologische Abteilung auf.
1979 folgte die Verteidigung der Promotion B. Ein Jahr später übernahm Prof. Dr. Schmollack eine Dozentur für diagnostische Laboratoriumsmethoden und wurde 1984 zum ordentlichen Professor für Arzneimittelkontrolle berufen.
Als Fachapotheker übernahm er die Funktion des Weiterbildungsleiters seines speziellen Fachgebietes, und 1983 erfolgte die Berufung in die Fachkommission für Arzneimittelkontrolle bei der Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR. 1979 wurde er zum Oberpharmazierat ernannt. Aus seinen Forschungsarbeiten gingen 46 Veröffentlichungen hervor. Er hielt ca. 70 Vorträge auf wissenschaftlichen Veranstaltungen und führte neun Doktoranden und 40 Diplomanden zum erfolgreichen Abschluss ihrer Qualifikation.
Privatleben wird mit der Familie geteilt, den Söhnen Jörg und Ulf sowie drei Enkelkindern, auch der Freundes- und Bekanntenkreis wird gehegt und gepflegt, und traditionell ziert die knusprige Weihnachtsgans am ersten Feiertag die Festtafel.
Gern würde der Professor Klavier spielen können, doch die Welt der Pharmazie und Musikkulturen des Jazz entschädigen für vieles.