MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Ingrid und Otto Braust

Ein gutes halbes Jahrhundert glücklich vereint

Ingrid und Otto Braust

Kirchstr. 6
06794 Glebitzsch
Fon: 034954 / 39369

Die goldene Hochzeit haben sie schon 2015 gefeiert. Ingrid und Otto Braust aus Glebitzsch sind seit 1965 verheiratet und ein glückliches Paar, das stolz auf seine Lebensleistung und die Familie ist. Die Eheleute, die nun ihren wohlverdienten Ruhestand genießen, haben zwei Kinder und vier Enkel. Sohn Eike, geboren 1967, ist Bauingenieur und lebt in Berlin-Reinickendorf. Tochter Ulrike, Jahrgang 1968, wohnt und arbeitet in Dresden. Ingrid Braust kam 1941 als Tochter eines Architekten und einer Hausfrau in Hohengören zur Welt. Ursprünglich wollte Ingrid nach der Schulzeit (8.-12. Klasse im Internat, Abitur in Havelberg) Lehrerin für Geschichte und Erdkunde werden, was damals als Studienrichtung nicht angeboten wurde. Die junge Frau, geprägt vom Beruf ihres Vaters, absolvierte eine Zimmermannslehre und besuchte nach dieser handwerklichen Ausbildung eine Fachschule. In der Bauprojektierung des Chemiekombinates in Bitterfeld im heutigen Sachsen-Anhalt arbeitete sie nach ihrem Studium im Tiefbau. Bis zur Wende blieb Ingrid Braust im Betrieb, in dem auch ihr Mann Otto, ebenfalls in der Bauprojektierung (Hochbau), beschäftigt war. Im Februar 1991 hieß es für sie „Kurzarbeit null“, allerdings wurde sie nach der Wendezeit in einer Sanierungsgesellschaft bis zur Rente (2001) weiter beschäftigt. Heute findet Ingrid Braust Freude und Entspannung im großen Garten, während ihr Otto viel Zeit in seiner Werkstatt verbringt. Der Sohn eines Tischlermeisters und einer Hausfrau wurde 1938 in Halle/Saale geboren. Das Haus in dem er und seine Frau Ingrid wohnen, ist Otto Brausts Elternhaus mit einem großen Grundstück, auf dem es einen Gemüsegarten gibt und auf dem 30 Obstbäume wachsen. Otto Braust besuchte acht Jahre die Schule und lernte Tischler und Zimmerer im Chemiekombinat Bitterfeld. Sein Betrieb delegierte den ehrgeizigen jungen Mann, der von 1956-1958 seinen freiwilligen Dienst bei der Nationalen Volksarmee (erst in Zittau, dann in Dresden) ableistete, danach zur Arbeiter- und Bauernfakultät (ABF) nach Weimar. Vorher machte er eine Aufnahmeprüfung in Halle. Weil er unbedingt im Bauwesen Fuß fassen wollte, erfuhr Otto Braust, dass in Wismar an der Ostsee diesbezüglich eine neue Schule eröffnet wurde. 1963-1964 absolvierte er dort seinen Abschluss zum Bauingenieur. Zurückgekehrt in seinen Betrieb nach Bitterfeld, war er bis 1989/90 im Hochbau der Abteilung Bauprojektierung tätig. Otto Braust blickt auf eine schöne und lange Dienstzeit zurück, die er als lehrreich und harmonisch bezeichnet. Als ihm im Zuge der Abwicklung des Kombinates angeboten wurde, in den Vorruhestand zu treten, kam ihm dies sehr gelegen. Alle 50 Fenster seines Hauses hat er neu gebaut und so gab es eine Menge zu tun für ihn. Otto Braust möchte gesund bleiben und noch viele gute Jahre mit seiner Frau Ingrid zusammen verbringen.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz