MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Elisabeth Brinning

Mein Glaube hat mir immer geholfen

Elisabeth Brinning

Bergstr. 3
04849 Bad Düben

Elisabeth Brinning wurde am 1938 im sächsischen Markkleeberg geboren und wuchs mit zwei Geschwistern auf. Ihr Vater Joseph arbeitete als Schlosser, Mutter Therese war als Postangestellte tätig. Nach achtjähriger Schulzeit in ihrer Heimatstadt absolvierte Elisabeth von 1952–1955 eine Ausbildung zur Offsetdruckerin. „Ich habe in einer großen Leipziger Lehrwerkstatt gelernt. Auch wenn mein Traumberuf Apothekerin sich damals nicht erfüllen ließ, war ich mit meiner Berufswahl zufrieden“, erinnert sie sich. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete sie von 1955–1962 bei der Firma Geidel, einer privaten Notendruckerei. Im selben Jahr heiratete Elisabeth ihren Mann Werner Brinning (Stellwerkswärter und späterer Dispatcher im Tagebau), zog Anfang des Jahres 1963 mit ihm nach Bad Düben und widmete sich fortan verstärkt der Erziehung ihrer fünf gemeinsamen Kinder. „Anschließend war ich 13 Jahre bei der Post beschäftigt und habe als mithelfende Ehefrau von 1976–1985 meinen Mann unterstützt, der in der Stadt eine Tankstelle geleitet hat“, erzählt Elisabeth Brinning, die seit 2007 verwitwet ist. „Wahrscheinlich war eine Bleivergiftung die Ursache seiner schweren Erkrankung“, vermutet sie. Heute genießt sie die Zeit mit ihren Kindern, den mittlerweile 13 Enkeln und 7 Urenkeln. „Wir sehen uns regelmäßig zu Geburts- und Feiertagen“, verrät Elisabeth. „Meine Enkel haben mir beim Umgang mit dem Computer sehr geholfen.“ Anschließend hat sie sich dann vieles selbst beigebracht, um auf diese Weise mit der geliebten Großfamilie in Kontakt bleiben zu können. Auch lesen, Handarbeiten und Schwimmen im Heide Spa Bad Düben gehören zu beliebten Freizeitaktivitäten der aktiven und lebensbejahenden Seniorin. Durch den kirchlichen Glauben, der sie ein Leben lang begleitet und oftmals auch geleitet hat, zählt vor allem ihre ruhige und besonnene Art zu den persönlichen Stärken von Elisabeth Brinning. „Allerdings sage ich immer gern direkt, was ich denke“, schmunzelt sie. Besondere Dankbarkeit empfindet sie dafür, dass sie den Haushalt in ihrem Eigenheim, dem ehemaligen Haus ihrer Tante, bis heute selbst bewältigen kann. „Auch mit dem Auto bin ich noch kurze Strecken unterwegs. Meine Familie hilft mir natürlich, wenn ich etwas brauche“, versichert sie. Große unerfüllte Wünsche hat Elisabeth Brinning keine mehr. „Ich freue mich über jeden Tag, den ich bei stabiler Gesundheit und inmitten meiner schönen Heimat erleben darf“, sagt sie bescheiden und blickt zurück auf arbeitsreiche, aber erfüllte Lebensjahrzehnte.
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