MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Andreas Brenk

Ein „ver-rücktes“ Leben wandelte sich in Glück und Zufriedenheit

Andreas Brenk

Massageschule „La Balance“
Iglauer Str. 1
01279 Dresden
Fon: 0351 / 2633779
Internet: www.massage-kurse-dresden.de
E-Mail: info@massage-kurse-dresden.de

Sein verrücktes Leben war im wahrsten Sinne des Wortes „ver-rückt“.. Nach mehreren privaten wie beruflichen Ausrichtungen erkannte er den Sinn seines Daseins und wurde zum zufriedenen Menschen. Geboren wurde Andreas Brenk als Sohn einer Hausfrau sowie des Schauspielers und Regisseurs Karl Brenk am 22.04.1955 in Berlin. Später absolvierte er eine Berufsausbildung zum Bauzeichner mit Abitur, verspürte jedoch schon seit der Pubertät eine Unruhe, die ihm u. a. die Lebenszuversicht raubte. Nachdem er psychologische Hilfe in Anspruch genommen hatte, kehrte 20-jährig die Lebensfreude zurück. Zum Studium der Innenarchitektur begab er sich nach Heiligendamm und gab mit Verlassen des Elternhauses den Startschuss für eine selbstbestimmte Lebensführung ab. Als ihm klar wurde, dass er nur im Büro sitzen würde, beendete er das Studium 1979, absolvierte in Berlin ein zweijähriges Abendstudium „Grafik“ und verkehrte in Künstlerkreisen. Aus politischem Hintergrund wurde er für das beabsichtigte Grafikstudium nicht zugelassen. Andreas Brenk lebte vom Ersparten und suchte sich Arbeit, wenn das Geld rar war. Während dieser Zeit lernte er die Lehrerin Hannelore und ihren Sohn Christoph kennen. Mit ihnen zog er 1982 auf einen Bauernhof nach Mecklenburg. Hannelore arbeitete als Pädagogin und Andreas Brenk versorgte Kind, Haus, Hof, Garten und Tiere. Er erlernte Handwerksgebiete, entdeckte Vaterfreuden und beschäftigte sich mit bildender Kunst. Erneut in eine Krise geraten, schwand plötzlich die Freude an der Kunst und er suchte nach Perspektiven. Inspiriert durch Hannelore hatte er die Eingebung, einen sozialen Beruf zu erlernen. Nach Berlin ging er allein zurück, begann 1987 als Sozialarbeiter und fühlte endlich seine Berufung gefunden zu haben. 1988 begann er sein Studium der Sozialfürsorge nebenberuflich und beendete es 1992. Seit dieser Zeit leitet er gemeinsam mit einem Kollegen einen Kontaktladen Drogenabhängige und Obdachlose. Als der Senat 1997 die Gelder für soziale Projekte strich, begegnete er in Dresden einer Frau, die sich in Körperarbeit ausbilden ließ. Von ihren Massagen war er so fasziniert, dass er sich auf Korsika über drei Jahre in Körperarbeit ausbilden ließ. 1998 begann er als Körpertherapeut zu praktizieren und als Ausbildungsleiter Massagekurse zu geben. Durch seine heimliche Liebe zur Elbmetropole zog er 2002 nach Dresden, vervollkommnete sich permanent und eröffnete 2004 eine neue Praxis mit Seminarräumen am Schillerplatz. 2013 wechselte er mit seiner Praxis und Massageschule nach Dresden-Laubegast zu seiner Lebens-und Arbeitspartnerin Sabine, die dort eine Yoga- und Massagepraxis unterhält. Sie gründeten ein Gemeinschaftsprojekt und für Andreas Brenk vollendete sich eine lange Lebensreise. Gemeinsam berühren sie ihre Klienten nicht nur körperlich: Ihr Anliegen ist es, durch das äußere Berührt-werden ein inneres Berührt-sein zu ermöglichen. Und zu Kunst und Malerei fand er natürlich auch wieder zurück.
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