MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Ute und Klaus Schenderlein

Erfüllter gemeinsamer Lebensweg

Ute und Klaus Schenderlein

Semmelweisstr. 18
08529 Plauen
Fon: 03741 / 431008

Ute Schenderlein, geb. Hegner, wurde am 24.02.1943 im vogtländischen Mechelgrün geboren und wuchs mit zwei Brüdern auf. Vater Berthold arbeitete als Maler, Mutter Helene war Stepperin. Von 1949–1957 besuchte Ute die Schule und absolvierte im Anschluss eine dreijährige Lehre als Schneiderin in Plauen. „Eigentlich wäre ich lieber Verkäuferin geworden, aber meine Eltern lenkten mich in eine andere Richtung, die mich heute noch auf Trab hält“, schmunzelt sie. Bis zur Hochzeit war Ute bei privaten Plauener Betrieben beschäftigt. 1975 heiratete sie ihren Mann Klaus Schenderlein. Mit den Zwillingen Steffen und Mario (*1964; Maler und Schlosser) hat das Paar zwei Söhne und mittlerweile vier Enkel sowie einen Urenkel. Nach der Erziehungszeit stieg sie beim VEB Falkenruf in Theuma als Stepperin wieder ins Berufsleben ein und arbeitete in dieser Firma bis zur wendebedingten Schließung. Durch ihre umfassende Schneiderausbildung konnte sie in nahezu allen Bereichen Verantwortung übernehmen und wurde als Meisterin eingesetzt. Anschließend war sie bei der Privatschneiderei Lorenz in Plauen angestellt und fungierte vorrangig als Springerin. Als auch dieser Betrieb schließen musste, war Ute Schenderlein bei einem Plauener Bügelservice mit integrierter Schneiderei tätig, wo sie ebenfalls Leitungsaufgaben übernahm. Mit 64 Jahren wurde sie nach einem erfüllten Arbeitsleben pensioniert. Seit 1994 leben Ute und Klaus Schenderlein in ihrem gemütlichen Einfamilienhaus, welches sie von einer Tante übernahmen, und fühlen sich mit ihrer Heimatregion tief verwurzelt. Klaus Schenderlein kam am 06.01.1944 in Plauen zur Welt und hat zwei Schwestern. Der Vater arbeitete als Kraftfahrer, die Mutter war in Heimarbeit tätig. Von 1950–1958 besuchte Klaus die Schule und absolvierte danach eine dreijährige Lehre als Mechaniker im VEB DaKo Plauen, wo er bis 1964 beschäftigt war. Nach Absolvierung der 1,5-jährigen Wehrpflicht kehrte er vorerst in den Betrieb zurück, wechselte aber von 1967–1981 als Monteur auf Montage zur IMO Leipzig. „Ich war in der gesamten DDR unterwegs“, erzählt er. Von 1981 arbeitete er bis zur Wende als Mechaniker beim VEB Konfektion Plauen. Nach weiteren kleineren beruflichen Stationen bei privaten Firmen ging Klaus Schenderlein mit 63 Jahren in Rente. Heute stehen Gartenarbeit, Enkel- und Urenkelbetreuung im Fokus der Freizeitgestaltung. Während Ute immer noch schneidert und sich viele Jahre für die Volkssolidarität engagierte, ist Klaus oft gern mit dem Auto unterwegs. „Früher bin ich Motorrad gefahren“, berichtet er. Weihnachten und besondere Feiertage sind bei den Schenderleins liebgewordene Tradition und werden im Familienkreis begangen. Für die Zukunft steht vor allem Gesundheit ganz oben auf der Wunschliste, denn das nächste Ehejubiläum (Goldene Hochzeit 2025) wartet bereits.
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