MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Werner Schenk

Als Vorlage diente dem Marienthaler das Gewandhaus von Zwickau

Werner Schenk

Schlosser und Schweißer i. R.
Richard-Holz-Str. 4
08060 Zwickau
Fon: 0375 / 526175

Werner Schenks beruflicher Werdegang konnte geradliniger nicht verlaufen. Geboren am 31.01.1936 in Langenbernsdorf als eines von drei Geschwistern, träumte er als kleiner Junge davon, Lok-Führer zu werden. Es sollte etwas anders kommen. Übrigens wurde seine sieben Jahre ältere Schwester ebenfalls an einem 31. Januar (31.01.1929) geboren. Nach Schulende 1950 absolvierte er in Zwickau über 2 ½ Jahre eine Lehre zum Schlosser und arbeitete bis 1992 über die vielen Dekaden beim RAW, dem Reichsbahnausbesserungswerk, in seinem Beruf sowie nach Weiterbildungen auch als Schweißer. Seine Hella hatte Werner Schenk am 2. Juli 1962 geheiratet und nach Erhalt einer Wohnung zog das Paar im August gleichen Jahres nach Zwickau. 1963 wurden die Zwillingssöhne Mario und Silvio geboren. Beide sind heute bei der Deutschen Bundesbahn im Bereich Telematik beschäftigt. Seine Hella war gelernte Herrenschneiderin und wechselte später in den Beruf der Verkäuferin. Nach schwerer Krankheit verstarb sie im Jahre 2000 mit nicht ganz 60 Jahren. Schenks Passion war immer das Wandern. Somit verbrachten Hella und Werner Schenk viele Urlaube in der hohen und niederen Tatra. Der zweifache Großvater ist stolz auf die gesamte Familie und liebt es, mit selbiger Zeit zu verbringen. In der Zwischenzeit nehmen ihn seine Söhne jedes Jahr mit auf Reisen. 2016 möchten sie mit ihm in Erinnerung an schöne Stunden mit seiner Frau noch einmal den Tatra-Nationalpark besuchen. Ansonsten ist Werner Schenk stets viel beschäftigt, denn er ist ein leidenschaftlicher Bastler. Er widmet sich Metalltreibarbeiten, erschuf Wandbilder und Vasen aus Kupfer, entdeckte als Rentner den wertvollen Werkstoff Holz für sich und kreiert in eigener kleiner Werkstatt im Keller einen formschönen Blickfang nach dem anderen. Unter anderem stellt er Pyramiden und Weihnachtsschmuck her. Ein ganz besonderes Juwel ist seine Weihnachtspyramide, die sich im Wohnzimmer das ganze Jahr über dreht und in welche er von der Konzeption bis hin zur Entstehung viel Zeit investierte. Als Vorlage dafür diente ihm das Zwickauer Gewandhaus, welches er sehr oft in Augenschein nahm und fotografierte. Das Endprodukt machte Werner Schenk weithin bekannt und inklusive seines Fotos erschien in der Lokalzeitung „Freie Presse“ ein würdigender Artikel über den Marienthaler Bastler. Marienthal ist ein Stadtteil von Zwickau. Ist Werner Schenk nicht in seinem Bastelstudio anzutreffen, bewegt er sich in freier Natur, denn er werkelt nicht nur gern, sondern gilt darüber hinaus mit seiner Parzelle über 200 m² auch als großer Gartenliebhaber.
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