MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Gernot Scheuner

Ein aufrechtes Leben ohne faule Kompromisse

Gernot Scheuner

Mörikestr. 74
06119 Halle / Saale
Fon: 0345 / 5230767

Gernot und Ursula Scheuner leben seit 1974 zusammen, ein Jahr später heiraten sie. Gernot Scheuner kommt 1938 zur Welt, er zeichnet sich durch gutes Durchsetzungsvermögen aus, schätzt Ehrlichkeit und den Willen, eine Sache zu Ende zu bringen. Seine Frau wird zwölf Jahre später, am 19. Oktober 1950, geboren. „Dich will nicht einmal der Teufel haben“, bekommt sie als Kind oft von ihrer Mutter zu hören, deshalb bezeichnet sie sich manchmal scherzhaft als unsterblich. Gernot Scheuner schließt die Schule mit der achten Klasse ab und absolviert anschließend eine dreijährige Lehre zum Facharbeiter für Verkehrstechnik. Anschließend wirbt ihn die Transportpolizei, er schließt eine Ausbildung in Leipzig ab und tut anschließend als Unterwachtmeister Dienst auf Bahnhöfen und anderen Einrichtungen der Bahn. Im Jahr 1971 schließt Gernot Scheuner ein Fachschulstudium als Ingenieur ab, arbeitet anschließend bei der Kriminalpolizei, absolviert neben einem oft sehr harten und anstrengenden Dienst ein Fernstudium an der Verkehrshochschule in Dresden und wird noch während des Studiums Leiter der Sonderkommission bei der Transportpolizei, die unter anderem Suizide und Verkehrsunfälle bearbeitet. Zu guter Letzt schließt sich noch ein Studium an der Hochschule der Deutschen Volkspolizei in Berlin an, Gernot Scheuner steigt im dritten Studienjahr ein und schließt das Studium mit lauter Einsen ab. Der Kriminalist ist Vater zweier Töchter. Die 1970 geborene Tochter Katrin ist Kriminalistin, die 1976 geborene zweite Tochter Saskia arbeitet bei einer französischen Firma im Westen. Zur Familie gehören inzwischen drei Enkelkinder, das vierte ist unterwegs. Nach dem Studium in Berlin arbeitet Gernot Scheuner zunächst bei einer Inspektion und wird später Leiter der Kriminalpolizei bei der Transportpolizei in Halle. Er erhält bei der Polizei viele Ehrungen, Auszeichnungen und das Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei. Als die Bundespolizei den gestandenen Kriminalisten und Oberstleutnant im Jahr 1990 zum Leutnant degradieren will, lehnt er diese Zumutung ab und nimmt seinen Abschied. Er gründet eine eigene Firma zur Verkehrssicherung und führt diese bis zum Jahr 2002. Da er keinen geeigneten Nachfolger findet, schließt er diese und geht in den Ruhestand. Neben seinem Beruf ist Gernot Scheuner stets ein begeisterter Motorsportler gewesen und erinnert sich bis heute gern an die Orientierungsfahrtwettbewerbe mit dem Wartburg. Er ist glücklich, bis jetzt bei guter Gesundheit geblieben zu sein und verbringt seine Zeit mit Lesen oder am PC. Seine ehemaliger Chef, der Leiter der Kriminalpolizei, Herr Weimann, ist ihm bis heute ein Vorbild. Gernot Scheuner wünscht sich einen schönen Herbst seines Lebens an der Seite der Kinder und Enkel.
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