MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Norbert und Christoph Schade

Familientradition

Norbert und Christoph Schade

Bestattungen & Trauerhilfe Schade Clara-Zetkin-Platz 2 04808 Wurzen

Vater Norbert Schade legte die Grundlagen, Sohn Christoph Schade führt die Familientradition weiter – eine Geschichte, wie sie das Leben schrieb. Eigentlich aus der Baubranche kommend war Vater Norbert Schade 1990 Arbeit suchend und wurde vom Bestattungshaus Flügel in Wurzen angestellt. Er wechselte später in die Schumacher GmbH, die in mehreren Städten der neuen Bundesländer Bestattungshäuser aufbaute, wirkte dabei aktiv mit, bis er in Wurzen in ein neu eröffnetes als Geschäftsführer berufen wurde. Sohn Christoph wollte in eben diesem Haus seine Ausbildung zum Bestatter absolvieren, was jedoch von der übergeordneten Geschäftsleitung nicht bewilligt wurde. So lernte er seinen Beruf bei Bestattungsmeister Nöbel in Oschatz. Fertig mit der Ausbildung war er dann doch interessant für den Arbeitgeber seines Vaters, sollte als Bestattungsfachkraft für wenig Lohn und 24-stündiger Bereitschaft tätig werden. Dieses Angebot lehnte er dankend ab, denn längst war die Idee geboren sich selbstständig zu machen. Fördernd für diese Idee war die Möglichkeit im eigenen Haus das Unternehmen mietfrei betreiben zu können und so eröffnete er 2010 sein eigenes Bestattungshaus – eins von sechs vorhandenen in Wurzen. Dem Arbeitgeber des Vaters gefiel diese neue Konkurrenz nicht, sie kündigten ihn deshalb fristlos. Nun arbeiten beide Schades unmittelbar zusammen, ist der Vater der Angestellte des Sohnes. Eine gute Basis, denn für den Beruf eines Bestatters eignet sich nicht jeder. Man erlebt sehr viel, nimmt teil an sehr persönlichen Momenten. Nicht immer kann man mit Abstand handeln, denn der Tod betrifft nicht nur alte Menschen, sondern auch junge, ja sogar Kinder müssen beigesetzt werden. Nicht nur Fremde werden bestattet, auch im eigenen, persönlichen Umfeld kommt es zu Sterbefällen. Da Distanz zu wahren ist nicht einfach. Die Besonderheit jedes einzelnen Menschen, der gestorben ist zu würdigen ist Anspruch des Unternehmens. Das wurde auch bei der Auswahl des freien Trauerredners Gerd Fischer berücksichtigt, der jede Trauerrede maßgerecht für den Verstorbenen fertigt. Das Bestattungshaus Schade steht für würdigen Abschied, professionelle Beratung und bedauert, dass manche Menschen den Augenblick des Abschieds seelenlos vollenden. Nicht der Preis sollte über die Art der Beisetzung entscheiden, sondern der Wille des Verstorbenen und der gebührende Respekt vor seinem Leben.
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