MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Detlef und Irene Rühlemann
Mit der Zeit gehen
Diplom-Staatswissenschaftler
Arzthelferin
Lahnweg 8
06217 Merseburg
Detlef Rühlemann, 1955 in Merseburg geboren, besuchte die Dürer-Schule seiner Heimatstadt bis zur 10. Klasse und absolvierte eine Lehre als Lokomotivschlosser bei der Deutschen Reichsbahn. Im Bahnbetriebswerk Halle/ Saale arbeitete er noch ein halbes Jahr im erlernten Beruf, dann wurde er zur Transportpolizei delegiert. Zwischen Halle, Eisleben und Merseburg war er nach halbjähriger Ausbildung im Schichtdienst auf Streife, um für die Sicherheit des Bahnverkehrs zu sorgen. Ein Direktstudium an der Polizeischule in Aschersleben 1978-80 qualifizierte ihn zum Diensthabenden bei der Koordinierung von Einsätzen. 1983 begann er an der Hochschule der Volkspolizei in Berlin ein weiterführendes Studium, das er als Diplom-Staatswissenschaftler 1985 abschließen konnte. Zum Polizeimajor ernannt, arbeitete er nun im Stab der Transportpolizei Halle, wurde Referatsleiter des Operativen Bereichs und stellvertretender Stabschef. Mit dem Ende der DDR wurde der Bereich als Bahnpolizei der Bundesbahn angegliedert und später Teil des Bundesgrenzschutzes. 1991 zog Detlef Rühlemann die Uniform aus, wechselte zur privaten SIBA Bewachungsdienst Wachschutz GmbH Karlsruhe, baute als angestellter Geschäftsführer mit einem ehemaligen Kollegen deren mitteldeutsche Dependance auf. Nach zwanzig Jahren entschied er sich bei der neu gegründeten Firma B-S-D Verkehrsdienste GmbH einzusteigen. Nun ist er weiter viel in Sachen Sicherheit unterwegs, vor allem auf Baustellen der Deutschen Bahn AG in Leipzig, Wittenberg oder Köthen.
Seit 1973 ist Frau Irene an seiner Seite. Geboren 1956 in Erlabrunn-Steinheide / Erzgebirge wuchs sie in Johanngeorgenstadt auf, wo ihr Vater untertage für die SDAG Wismut tätig war. Nach dem Abschluss der 10. Klasse wurde sie am Wismut-Krankenhaus zur Facharbeiterin für Schreibtechnik ausgebildet. Mit der Heirat kam sie nach Merseburg, wo sie als Sekretärin in der Kinderabteilung der Kreispoliklinik anfangen konnte. Nach und nach eignete sie sich etwas medizinisches Fachwissen an, zudem konnte sie eine Zusatzausbildung als Arzthelferin absolvieren. Mit der Auflösung der Poliklinik machte sich ihr Abteilungsarzt selbständig, sie folgte ihm in dessen Praxis, wechselte aber 1994 in eine Praxis für Neurologie / Psychiatrie, in der sie bis heute ihren erfüllenden Aufgaben nachgehen kann.
Seit 1975 gehört Tochter Annett zur Familie. Zur Freude von Irene und Detlef Rühlemann, der 1982–1991 als Elternbeiratsvorsitzender an der POS Rosental ehrenamtlich die Interessen von Eltern und Kindern vertrat, wurden die beiden Enkelinnen Liane und Synke geboren.