MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Ute und Alfred Rundfeld

Wunschlos glücklich

Ute und Alfred Rundfeld

Krankenschwester i. R.
Fernmeldemechaniker i. R.
Mozartstraße 13
08468 Reichenbach
Fon: 03765 / 718853

Die Zeit mit dem Ehepartner teilen und mit der Familie in Harmonie verbringen zu können, bedeutet Ute und Alfred Rundfeld sehr viel. Sich gut aufgehoben zu fühlen, ist nicht allen Menschen vergönnt und diesen Gleichklang wissen die Eheleute, die noch 2016 einem wundervollen Tag entgegen sehen dürfen, zu schätzen. Gefeiert wird der 40. Hochzeitstag – die Rubinhochzeit. Nach anstrengendem Berufsleben ist das Paar heute beinahe wunschlos glücklich. Das einzige Ansinnen gilt der Zukunft, um das Leben noch lange in Zweisamkeit genießen zu können. Ute Rundfeld wurde am 08.10.1940 als eines von vier Geschwistern in Waldkirchen geboren. Schon beizeiten wusste sie, dass für sie kein anderer Beruf als Krankenschwester in Frage kommen würde. Nach Schulende 1955 ließ sie sich in Zwickau zur Krankenpflegerin ausbilden, schloss ihre Zweitausbildung zur Krankenschwester an, erhielt ihr Examen und nahm ihre Arbeit bei einem Arzt im Bereich der Chirurgie auf. 1961 wurde Tochter Ines geboren. Nach nur kurzem Pausieren war sie bis 1982 im Vogtland als Gemeindeschwester tätig und wechselte zu Dr. Drechsel – ein in Neumark bekannter Allgemeinmediziner. Nach der Wende verbrachte sie die letzten sechs Berufsjahre ab 1993 in Nürnberg und begab sich im Jahre 2000 in den wohlverdienten Ruhestand. Am 02.05.1935 in Berlin geboren, wuchs Alfred Rundfeld mit seiner jüngeren Schwester auf. Nach zehnjähriger Schulbildung in Zeuthen absolvierte er seine Lehre zum Fernmeldemechaniker bei der Bahn und blieb bis zum Umzug ins Vogtland bei der Deutschen Reichsbahn in Berlin beschäftigt. Grund für den Wohnortwechsel war die große Liebe. Kennen gelernt hatte Alfred Rundfeld seine Ute auf einer Wolga-Schiffsreise – und ihre Tochter gleich mit. Geheiratet wurde im September 1976. Weiterhin bei der Bahn angestellt, arbeitete er bis 1993 in Zwickau und nutzte danach eine Altersübergangsregelung. Bis heute sind Ute und Alfred Rundfeld Fleiß und Hilfsbereitschaft besonders wichtig und als Ehemann ergänzt Alfred Rundfeld liebevoll: „Meine Frau ist vergleichbar mit Mutter Teresa.“ In jüngeren Jahren begab sich das Paar oft auf Reisen, erinnert sich besonders gern an Teneriffa und natürlich an die Wolga-Schiffsreise. Einmal wöchentlich klöppelt Ute Rundfeld in der Gruppe ihrer Gemeinde, kocht gern und liest häufig, wobei es bevorzugt ein spannender Krimi sein darf. Ihr Mann zieht Kreuzworträtsel vor und steht eine Ausfahrt an, freut er sich schon im Vorfeld aufs Autofahren. Tochter Ines ist Leiterin einer Kindereinrichtung in Neumark. Nur zwei Enkel und zwei Urenkel, die in Hannover leben, würde das Paar gern öfter sehen. Doch ansonsten sind und bleiben Ute und Alfred Rundfeld wunschlos glücklich.
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