MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Gisela und Frank Rogowski

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Gisela und Frank Rogowski

Diplom-Sozialpädagogin
07751 Rothenstein

Gisela Rogowski kam am 05.08.1944 im thüringischen Rothenstein zur Welt. Nach zehnjähriger Schulausbildung in ihrem Heimatort erlernte Gisela ihren Traumberuf Kindergärtnerin und absolvierte in Gotha eine zweijährige Ausbildung. Ihre ersten Anstellungen erhielt sie im Kindergarten Steudnitz und als Leiterin in Porstendorf. 1964 heiratete sie ihren Mann Frank Rogowski, der als Ingenieur für Feinwerktechnik tätig war. Mit Nico (*1965) und Christian (*1972) hat das Paar zwei Söhne, mittlerweile vier Enkel und einen Urenkel. Nach dem Erziehungsjahr fand Gisela Rogowski eine Beschäftigung in einer Kahlaer Kindereinrichtung. „1968 wurde dann in Rothenstein ein neuer Kindergarten gebaut, wo ich vorerst als Erzieherin arbeitete. Später wurde ich Fachberaterin für den Landkreis Jena. Ab 1975 war ich bis zur Wende als Referentin für Vorschulerziehung tätig“, berichtet Gisela. Danach begann eine politisch brisante Zeit, die mit zahlreichen Schließungen und Kündigungen einherging. Gisela Rogowski übernahm mit neuer Struktur wieder die Rolle der Fachberaterin beim Landrat sowie einen Bereich der Bearbeitung des Unterhaltsvorschusses. „1994 wurde der Landkreis Jena durch die Gebietsreform in den Saale-Holzland-Kreis integriert. Gleichzeitig wurde im Land Thüringen das Landesjugendamt aufgebaut. Ich bewarb mich beim Landesamt für Soziales und Familie in Erfurt als Fachberaterin für Kindergärten und begann 1994 mit dieser neuen Herausforderung. Für sieben Kreise übernahm ich die Aufsicht für die personelle und räumliche Ausstattung der Kindereinrichtungen. Ein Lieblingsgebiet war für mich die Fortbildung“, erzählt Gisela Rogowski. Parallel zum Job belegte sie an der Fachhochschule für Soziales noch im Fachbereich Sozialwesen den Studiengang zur Diplomsozialpädagogin. Nach einem erfüllten Arbeitsleben wurde Gisela Rogowski 2007 pensioniert. Mit Eintritt ins Rentenalter begann sie, sich im Bereich der Telefonseelsorge ehrenamtlich zu engagieren, absolvierte eine sechsmonatige Ausbildung im Seelsorgeverein der evangelischen Kirche und war drei Jahre im Einsatz. In ihrer Freizeit malt Gisela Rogowski gern, hat einen Lehrgang zum Kulturführerschein gemacht, welcher an die Kunstsammlungen Jena gebunden ist und u.a. berechtigt, Führungen im Rahmen „Kunst und Kaffee“ zu leiten. „Unsere Interessengruppe, die aus ca. 20 Personen besteht, trifft sich einmal monatlich, hat ein abwechslungsreiches Jahresprogramm und ist sozusagen im Auftrag der Kunst unterwegs. Außerdem lerne ich seit zehn Jahren in einer kleinen Gruppe die französische Sprache“ erzählt Gisela, die mit ihrem Mann oft auch mit dem Wohnwagen unterwegs ist. „Frank hält regelmäßig Vorträge in Begegnungsstätten für Senioren und im Altenheim und berichtet über Land und Leute“, erklärt sie. Getreu ihrem Lebensmotto: „Die Türen gehen nach außen auf“, wird es bei Familie Rogowskis nie langweilig. Der 55. Hochzeitstag wird 2019 gebührend gefeiert und soll Anlass für noch viele weitere glückliche gemeinsame Jahre sein.
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