MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Günter und Erika Riegel

Aktiv bis ins hohe Alter

Günter und Erika Riegel

Lehrer
Lehrerin
07548 Gera

Sein Vater war Theatermeister an den Geraer Bühnen, einen Tag vor Heiligabend 1935 kam Günter Riegel zur Welt. Der Geraer Stadtteil Zwötzen prägte seine Kinderzeit. Hier besuchte er acht Jahre die Schule, dann folgte die Oberschule, die er mit dem Abitur beenden konnte. Zum Studium ging er an das Pädagogische Institut in Halle an der Saale. Eigentlich wäre Chemie seine Wunschvorstellung gewesen, doch auch die Fächerkombination Sport und Biologie vereinte einen Aufgabenbereich, der ihm liegen sollte. Sein erster Einsatz nach dem Studium erfolgte in der 6. Schule in Gera (der alten Debschwitzer Schule). Später wechselte er an die 15. Schule. Günter Riegel hatte selbst über viele Jahre aktiv Handball gespielt, zog sich aber gerne von den Sportstunden zurück, als durch den krankheitsbedingten Ausfall eines Lehrers für das Fach Werken, sich ihm die Möglichkeit bot, dieses Fach zu unterrichten. Der Grund: Er war für sein Hobby, die Bastelei (Laubsägearbeiten, Drechseln), bekannt. Er wechselte deshalb in diesen Bereich mit Freude, denn im konkret Handwerklichen konnte er auch jene Schüler mitnehmen, zu Leistung anspornen, die in den theoretischen Fächern ihre Schwierigkeiten hatten. Deshalb war ihm auch als Biologielehrer der Schulgartenunterricht besonders wichtig. Als 1990 das DDR-Schulsystem reformiert werden sollte, die 15. Schule aufgelöst wurde, unterrichtete Günter Riegel noch ein Jahr an der Schule in Gera-Lusan, ging dann mit Altersübergangsregelung in die Ruhephase des Lebens. Seine Frau Erika war 1936 in Leipzig geboren worden, wuchs im nahen Naunhof auf. Hier verbrachte sie auch erste Schuljahre, bis die Erweiterte Oberschule (EOS) in Grimma auch ihr das Abitur ermöglichte. Ihr Studium der Physik und Mathematik an der Leipziger Universität erfolgte bereits mit Blick auf den Einsatz als Lehrerin. An der 6. Schule in Gera begann ihr Berufsleben, hier lernte sie ihren Mann kennen (Heirat 1961), mit ihm wechselte sie auch an die 15. Schule. Ihren Beruf sollte sie wie ihr Mann mit Leib und Seele erfüllen, doch als die Mutter zu pflegen war, arbeitete sie verkürzt, übernahm vielfach Vertretungsstunden. 1975 hatte Tochter Carola die Familie erweitert, deren Zwillinge repräsentieren die Enkelgeneration. Rund dreiundvierzig Jahre genoss das Ehepaar den großen Garten. Lange Jahre reisten sie in die Berge, anfangs, als die Grenzen gen Bundesrepublik und Westeuropa noch dicht waren, gen Osten, in die Rhodopen, ins Rila-Gebirge, in den Kaukasus. Nach 1990 war die jährliche Alpentour Pflicht, ergänzt durch je eine Reise im Jahr, bei der sie die Schönheiten Deutschlands entdecken konnten und eine Bildungsreise gen Süden, vor allem nach Italien.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz