MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Margit und Heinz Ritter

Ehe und Familie als Lebensgeschenk

Margit und Heinz Ritter

Gelernte Verkäuferin i. R.
Rohrleger i. R.
Ziegelstr.10
04838 Eilenburg
Fon: 03423 / 755409

Margit Ritter, geboren am 13.01.1947 in Pressen, ist offen, kommunikativ und äußerst sympathisch. Ehemann Heinz ruht in sich selbst und punktet mit Gelassenheit. Eine bessere Variante für eine gelungene Ehe sowie für eine harmonische Familie kann es nicht geben. Im Mittel aus Nähe und Distanz konnten Liebe und Familie wachsen. Die beiden Söhne Jens-Uwe und Andreas arbeiten als Sozialpädagogen in einer Behindertenwerkstatt und das Heranreifen von fünf Enkelkindern miterleben zu dürfen, ist ein Lebensgeschenk. Nach der 10. Klasse wäre Margit Ritter gern Kosmetikerin geworden, doch Lehrlinge wurden nur aller zwei Jahre aufgenommen und sie hätte 12 Monate verloren. So entschied sie sich für eine Ausbildung zur Verkäuferin und nahm im Anschluss an der Fachschule für Binnenhandel ihr Studium auf. Dieses konnte sie nach 1 ½ Jahren aus gesundheitlichen Gründen leider nicht fortsetzen. Nach Geburt ihrer Söhne blieb sie fünf Jahre zu Hause, wollte ihr Berufsleben anschließend allerdings unbedingt wieder aufnehmen. Ihr fehlte der Umgang mit Menschen, der sie auch persönlich stets bereicherte und mit Anregungen spickte. Margit Ritter begann als Näherin für Arbeitsschutzbekleidung, beendete ein Meisterstudium und stieg im Betrieb zur Produktionsleiterin auf. Nach der deutschen Vereinigung übernahm sie bei Fa. Frankenbrunn diverse Tätigkeiten und erhielt 1996 die Festanstellung. Im Unternehmen den Betriebsrat ins Leben rufend, übernahm sie persönlich den Vorsitz. Nach einer Altersteilzeitregelung ging sie 2012 in Rente. Heinz Ritter, geboren am 28.08.1941 in Eilenburg, verfügt über enormes handwerkliches Geschick, welches sich auch im Beruf niederschlagen sollte. Beim Eilenburger Celluloid-Werk (ECW), später Chemiewerk, widmete er sich seiner dreijährigen Lehre zum Rohrleger, wurde übernommen. 1972/73 leistete er seinen Armeedienst – begrenzt auf sechs Monate – wegen seiner sportlichen Aktivitäten im Fußball. Im Anschluss begab er sich für drei Jahre auf Montage, wählte für ein weiteres Jahr ein anderes Unternehmen und kehrte – back tot the roots – ans Zelluloidwerk zurück. Sein Leben lang auch leidenschaftlicher Sportler, insbesondere Fußballer, schenkte er jede freie Minute sportivem Engagement und ist seinem früheren Betrieb, der dafür viel Verständnis aufbrachte und ihn für Spiele, Wettkämpfe und Trainingseinheiten nicht selten freistellte, dankbar. Noch heute verbringen Ritters viel Zeit mit Sportfreunden. Margit Ritters Hobbys drehen sich um Handarbeiten und Lesen. Auch ihr Mann liebt Lektüre und malt die schönsten Bilder, welche das eigene Treppenhaus zieren. Darüber hinaus ist Margit Ritter fester Bestandteil der Eilenburg-Initiative, kümmert sich um die „Brotzeit für Kinder“ und natürlich wird auch die eigene Familie sehr gern verwöhnt.
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