MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Dr. Dr. sc. Manfred Ritschel
Ein gutes Pferd springt knapp
Pensionär
Zillertaler Straße 24
16341 Panketal/OT Schwanebeck
Fon: 030 / 9491071
Die Lieben seines Lebens sind Ehefrau Heidrun, Tochter Mara – Betriebswirtschaftlerin –, Sohn Marcus – selbstständiger Unternehmer – sowie seine Enkel. Doch gleich danach gilt Gewogenheit der Wissenschaft.
Geboren wurde Dr. Dr. sc. Manfred Ritschel am 15.04.1948 in Laupin. Nach Abitur mit Berufsausbildung zum Elektromechaniker widmete er sich an der TU Dresden seinem Studium und machte den Abschluss als Hochschulingenieur für Hochfrequenztechnik.
Noch während eines weiteren Forschungsstudiums zum Dr.-Ing. leistete Manfred Ritschel Reservistendienst bei der Marine.
1973 verteidigte er erfolgreich seine Promotion. Von 1982/87 studierte er an der Akademie für ärztliche Fortbildung postgradual, wurde Fachingenieur für Immunologie, nutzte von 1985/1990 eine außerplanmäßige Aspirantur an der HU Berlin und erhielt 1988 wie 91 die Titel Dr. phil. sowie Dr. sc. phil.
Bereits während der Universitätsjahre mit Computertechnik vertraut, begann seine praktische Tätigkeit 1973 als Problemanalytiker im Organisations- und Rechenzentrum des Klinikums Berlin-Buch, an welchem er während der Zeit Computer für die Medizin entwickelte.
1975 avancierte er zum kommissarisch eingesetzten stellvertretenden Leiter, 1977 zum stellvertretenden Leiter des ORZ und wechselte, einem Forschungsauftrag folgend, 1982/83 als Oberassistent ans Institut für Infektions- und Tropenkrankheiten.
1983 erhielt Dr. Ritschel eine Berufung zum Hauptgiftbeauftragten des Klinikums und fungierte von 1984/92 als Leiter der Serologie wie Epidemiologie des IIT.
Das Institut wurde geschlossen, Dr. Ritschel frei gestellt. Ein Jahr half er seinem Schwiegervater bei der Errichtung seiner Firma und fand seine neue Herausforderung 1993 als Konsultant der Fa. Kaul Kahnsdorf.
Ein Jahr danach begann an der Pharmakologischen Forschungsgesellschaft Biopharm ein neuer Lebensabschnitt im wissenschaftlichen Außendienst, in der Arzneimittel- und Medizinprodukteprüfung sowie als Leiter „Marketing Deutschland“ und als Leiter „New Business Development“. Ebenso erfolgte Weiterbildung zum Qualitätsmanager und Auditor.
Darüber hinaus reichte Dr. Ritschel 1977, nach technischen Patenten auch sein erstes Patent im Medizinbereich ein, publizierte wissenschaftlich und verfasste als Mitautor sein Werk „Das Linksphänomen“.
Über alle Aktivitäten hinaus vergaß er jedoch niemals zu leben und empfiehlt dazu: „Ein gutes Pferd springt knapp!“ Will heißen: „Geh Deinen Weg, aber sei niemals zu ehrgeizig.“