MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dr.-Ing. Manfred Richter

Faszination Mathematik

Manfred Richter
Mathematiker

Pabststraße 3
01326 Dresden

Plaudert man mit Manfred Richter, 1936 in Zwickau geboren, über sein Privatleben, gerät der Pensionär ein wenig ins Schwärmen. Mit Ehefrau Gerda, Kindergärtnerin, verbinden ihn seit 1961 Jahrzehnte und die familiäre Harmonie mit Tochter Dörte, Sohn Ulf und zwei Enkelkindern macht glücklich und zufrieden zugleich. Sein Berufsleben war dominiert von einer der ältesten Wissenschaften, deren Bedeutung in heutigen innovativen Zeiten noch an Relevanz gewinnt. Galt der griechische Mathematiker, Physiker und Ingenieur Archimedes als einer der Urväter der höheren Analysis, begann Manfred Richters wissenschaftliche Ära nach seinem Abitur im Jahre 1954. Seinem Studium widmete er sich an der Technischen Hochschule Dresden, machte 1961 den Abschluss als Dipl.-Mathematiker und begann seine berufliche Karriere im Sachsenwerk. War das Werk bis 1990 Alleinhersteller mittlerer und großer elektrischer Maschinen der DDR, widmete sich Manfred Richter am Werk komplizierten mathematisch-physikalischen Problemstellungen. Mit Einführung der Rechentechnik Ende der 60er Jahre ließ der Akademiker sein Wissen in Softwareentwicklung für technisch-fortschrittliche und konstruktive Probleme einfließen und programmierte bei steigender Arbeits- und Problemvielfalt modernste Rechentechnik. Der angesehene Fachmann promovierte 1972 zum Dr.-Ing. und wurde als Bewältiger von Herausforderungen zum Inbegriff, im Hinblick auf Zuverlässigkeit zum Vorbild. Über 20 Jahre arbeitete er an der Betriebsakademie als Dozent für Mathematikausbildung von Ing.-Studenten. Eine erfolgreiche Berufszeitspanne vieler Dekaden, immer geknüpft an die Faszination Mathematik, endete eigentlich 1996 mit seinem Ruhestand. Doch nur eigentlich, denn Dr. Manfred Richter war auch später noch als Berater und Entwickler im Betrieb tätig und somit avancierte jenes Jahr, wie er schmunzelnd berichtet, zum Beginn seines Unruhestandes. Die rasante Entwicklung von Mikroelektronik und Rechentechnik verfolgt er mit großem Interesse und staunt über die Brillanz zukunftsweisender Lösungen. „Geht nicht, gibt’s nicht!“ war und ist die Devise, doch pflegt der Wissenschaftler wie fast jeder Mensch auch seine Steckenpferde. Haus und Grundstück verschlingen die Stunden, Reisen bereichern, Lektüre bildet und bei Besuchen von Theatern, Konzerten oder Museen, lässt er sich gern von der Muse küssen. Seine schöpferischen Anteile während eines erfüllten Berufslebens bleiben unvergesslich, viele Wünsche erfüllten sich, doch einer bleibt – Gesundheit und Frieden für die ganze Familie.
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