MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Dieter Bode
Beständigkeit als Schlüssel zum Erfolg
Maschinenbauingenieur
An der Kirschallee 1
04159 Leipzig
In Wernigerode kam Dieter Bode 1962 die Welt. Der Sohn eines Schlossers wuchs in der kleinen Gemeinde Anderbeck (nördlich von Wernigerode, heute Teil der Gemeinde Huy) auf. Nach Abschluss der Polytechnischen Oberschule (POS) begann er eine Ausbildung zum Maschinenbauer, die er bereits nach anderthalb Jahren abschließen konnte. Nur kurze Zeit arbeitete er nun im Beruf, ehe ihn die Nationale Volksarmee (NVA) nach Potsdam rief, wo er als Funker eingesetzt wurde. Nach der Rückkehr von eineinhalb Jahren Pflicht konnte Dieter Bode das anvisierte Ingenieursstudium aufnehmen, das er im sächsischen Meißen absolvierte. Während des Studiums (1982/85) hatte er geheiratet, seine Frau, Leipzigerin und ebenfalls in Meißen Studentin der Wirtschaft, bevorzugte ihre Heimatstadt als Stätte beruflichen Wirkens. Seitdem ist auch Dieter Bode Leipziger. Sein Einsatz erfolgte im VEB Dieselmotorenwerk Leipzig mit Sitz in der damals noch selbständigen Gemeinde Böhlitz-Ehrenberg. In fünfjähriger Tätigkeit als Ingenieur widmete er sich u. a. auch den Bereichen Investitionen, Beschaffung und Einkauf. Als die DDR-Wirtschaftsstrukturen 1990 in Auflösung begriffen waren, entschied er sich bei der Siemens AG neue Herausforderungen zu suchen. In deren seinerzeitigen Leipziger Niederlassung widmet er sich seitdem (unbeschadet von Zuständigkeits-, Namens- und Eigentümerwechseln) der Planung, Berechnung und dem Vertrieb von Flüssigkeitsringverdichtern und deren Anlagen. Die speziellen Systeme entstehen als Auftragsproduktion, werden für besondere Anwendungen konzipiert und sind auch im Export gefragt. Zum Verantwortungsbereich von Dieter Bode gehören fünf Mitarbeiter sowie mehrere Agenten im Ausland. Aus seinen Erfahrungen resultieren Darstellungen in Fachbüchern, an denen er mitgeschrieben hat und auch Patente für Rotationsverdichter.
So wie einst die Eltern Ruth und Helmut seinen Lebensweg unterstützten, gilt heute die Fürsorge seiner Tochter Elisa und Sohn Valentin.
Mit der Errichtung des Eigenheimes im Leipziger Stadtteil Lützschena konnte ein großer Traum bereits erfüllt werden.
Die Freude am Leben, an der Natur genießt er vor allem mit Familie und Freunden beim Radfahren, Skifahren, Wandern und seit kurzer Zeit sind die gemeinsamen Tanzstunden mit seiner Frau Jeanette eine Bereicherung ihrer harmonischen Beziehung.