MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Susanne und Jörg-Michael Raschke
Nicht nur in der Ehe ein harmonisches Paar
Tanzpädagogin, Yoga-Lehrerin und Oberstudienrätin Ehemaliger Ortsvorsteher von Oberndorf und Oberstudienrat
Engwiesenstraße 22/1
72108 Rottenburg am Neckar
Fon: 07073 / 6706
Das Pädagogenehepaar Susanne und Jörg-Michael Raschke lernte sich in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre während der Arbeit am Goldberg-Gymnasium kennen. Er fing ein halbes Jahr nach ihr dort an zu arbeiten, und sie wusste sofort nach dem ersten Kennenlernen, das ist mein zukünftiger Mann.
Susanne Raschke hatte während der Schulzeit viel Spaß am Deutschunterricht und entschied sich nach dem Abitur in Tübingen für ein Studium der Germanistik und Sportwissenschaft. „Mir ist einfach nichts anderes eingefallen, Deutsch hat mir in der Schule schon sehr viel Spaß gemacht, Sport kam mehr aus Zufall als Zweitfach dazu“, begründet die Pädagogin heute ihre Entscheidung. Heute hält sie diese Kombination allerdings für gelungen und der Unterricht macht ihr sehr viel Spaß.
Jörg-Michael Raschke absolvierte zunächst eine Redakteursausbildung bei der „Heilbronner Stimme“, studierte dann aber Deutsch, Geschichte und Politik in Freiburg und Heidelberg, um Lehrer zu werden.
Die Raschkes waren und sind in ihrem Beruf sehr erfolgreich und suchten trotzdem stets nach weiteren Herausforderungen. Susanne Raschke rief unter dem Namen „Danza Vita“ eine erfolgreiche Tanzgruppe ins Leben. Deren Mitglieder sind keine Tanzprofis, sondern Menschen, die aus Freude an der Bewegung auch den Mut haben, auf die Bühne zu gehen und hier zu improvisieren. Die Choreografie der Tänze reicht von heiteren und ernsten bis hin zu spirituellen Elementen. Die Tanzgruppe tritt regelmäßig im Landestheater Tübingen sowie im „Sudhaus“, dem Kulturhaus von Tübingen, auf und ist in der Region inzwischen sehr bekannt und beliebt. Ehemann Jörg-Michael ist bei den Auftritten der Tanzgruppe für die Technik zuständig. Außerdem ist Susanne Raschke in Oberndorf auch als Yoga-Lehrerin tätig.
Jörg-Michael Raschke war ab 1994 elf Jahre Ortsvorsteher von Oberndorf und verbindet diese Zeit in erster Linie mit seinem Kampf um die Errichtung einer Kulturhalle im Ort, die als Gegenleistung für dessen Eingemeindung nach Rottenburg versprochen worden war. Für deren Errichtung griffen über 200 Menschen zum Spaten, und es war für alle ein großer Tag, als die Halle im Jahr 2001 eingeweiht werden konnte.
Susanne und Jörg-Michael Raschke unterstützen sich bei ihren Projekten gegenseitig. „Er macht Politik mit kulturellem Hintergrund und sie Kultur mit politischem Hintergrund“, beschreibt das Ehepaar seine Arbeitsweise.