MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Bernd Raßbach

Im Dienste der Volkssolidarität

Bernd Raßbach

Volkssolidarität Regionalverband Bad Langensalza
Birkenweg 16
99947 Bad Langensalza
Fon: 03603 / 842401

Fragt man Bernd Raßbach nach seiner Lieblingsbeschäftigung, antwortet er sofort und ohne zu zögern: Musik. Seit 1970 spielt er Schlagzeug in der Gothaer Band, die vor der Wende LG Combo hieß und nunmehr sich Lothar Golla Band nennt. Es ist die Musik, die ihn auch nach der Wende aufgefangen hat als es nicht mehr so richtig weiterging, und es ist die Musik, die ihn auch heute noch begleitet und der er den Spitznamen „Ringo“ zu verdanken hat, in Anlehnung an Ringo Starr, den Schlagzeuger der Beatles, seiner Lieblingsband. 1948 in Gotha geboren, lernt er nach der Schule beim Getriebewerk in Gotha den Beruf des Drehers und absolviert danach erst einmal seinen Grundwehrdienst. Er wird als Unterfeldwebel entlassen und fängt danach beim Rat des Kreises in der Abteilung Finanzen an. Während dieser Zeit erwirbt er auch einen zweiten Berufsabschluss als Finanzkaufmann. 1974 wechselt er zur Thüringer Waldbahn und wird zunächst Triebwagenführer, später dann Verkehrsmeister bei der Gothaer Straßenbahn. Nach zehn Jahren wechselt er zum Rat der Stadt Gotha und hier in die Abteilung Kultur, indem er Leiter der Stadthalle wird. In dieser Zeit durchläuft er auch im Fernstudium eine Ausbildung zum Kulturleiter über den Kulturleiterclub Meißen, kommt wegen der Wende jedoch nicht zum Abschluss. Nach der Wende wird er entlassen und versucht sich eine Zeit lang im Versicherungswesen. Von 1997 bis zum Jahr 2000 leitet er dann in Mühlberg die Kulturscheune, die es auch heute noch gibt. Hiernach ist er zunächst arbeitslos, findet dann in Waltershausen vorübergehend eine Anstellung, bis er 2004 zur damaligen Volkssolidarität Unstrut-Hainig stößt. Nach deren Auflösung wird Bad Langensalza 2006 vom Landesverband Erfurt übernommen und Bernd Raßbach wird Geschäftsstellenleiter in Bad Langensalza. Hier ist er verantwortlich für unter anderem den Mahlzeitendienst, eines der Markenzeichen des Verbandes, bei dem sowohl als mobiler Dienst „Essen auf Rädern“ als auch als stationärer Service in der Begegnungsstätte den Kunden zu fairen Preisen ein abwechslungsreicher und gesunder Mittagstisch geboten wird. Auch um die Ortsgruppenarbeit und den Reisedienst für die Mitglieder kümmert er sich. Und wenn es was zu feiern gibt, dann springt er auch heute noch als DJ (Discjockey) ein, so wie er es früher auch gemacht hat.
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