MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Klaus Raithel mit Ehefrau Brigitta Schramm
Umtriebig und unermüdlich ...
Elektroinstallateur i. R.
Hegelstraße 90
08527 Plauen
Fon: 03741 / 225988
… wie seine Bienen ist der Plauener Klaus Raithel. Der Imker und Elektroinstallateur im Ruhestand betrachtet es als seine Aufgabe, die Natur zu schützen und für Mensch und Tier zu erhalten. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1939 geboren, erlebte er hautnah die Zerstörung seiner Heimatstadt und möchte heute die neu gewonnene Lebensqualität bewahren helfen. Die an sein Wohnhaus grenzende Parkanlage und die idyllische Landschaft des Vogtlandes geben ihm dafür jede Menge Gelegenheit. Ob die Baumpflege, das Anlegen neuer Wege oder einfach die Beräumung von Unrat: für den Naturliebhaber Klaus Raithel ist keine Arbeit vergebens. Vor mehr als vierzig Jahren fand er auch zur Imkerei, die ihn bis heute fasziniert. Fünfzehn Bienenvölker nennt er sein Eigen und spielte zur Wendezeit in Deutschland sogar mit dem Gedanken einer Selbstständigkeit in diesem Bereich. Dennoch besann er sich auf seinen erlernten Beruf, den er zuvor mehrere Jahrzehnte beim Fernmeldeanlagenbau Leipzig sowie bei ELGAWA in Plauen ausgeübt hatte. Als Energetiker und Wasserbeauftragter war er bis 1990 im Reifenwerk seiner Geburtsstadt Plauen tätig. Wie viele zur damaligen Zeit wagte auch Klaus Raithel den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit und war bis 2003 gemeinsam mit fünf Mitarbeitern für Elektroanlagen in der Region verantwortlich. Vor allem die Arbeit in Bioanlagen und die technologischen Prozesse der Filterung beeindruckten ihn. Doch auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben wird dem offenen und unternehmungslustigen heute Siebzigjährigen nicht langweilig. Ob beim Kegeln im Verein, beim Skifahren in Hochgebirge, das er erst im Alter von 56 Jahren erlernte, oder bei gemeinsamen Unternehmungen mit seiner Frau Brigitta: der Tag ist eigentlich zu kurz für all seine Vorhaben und Ideen. So engagiert sich Klaus Raithel ebenso im Bürgerverein seines Stadtteils und bringt sich in das öffentliche Leben ein. Auch die Führungen von Schul- und Kindergartenkindern durch seine „Welt der Bienen“ nimmt einen wesentlichen Teil seiner Freizeit in Anspruch. Es freut ihn, wenn er in den leuchtenden Augen der Kinder das Interesse für die Natur und für die Imkerei wecken konnte. Als dreifacher Vater, fünffacher Großvater und Urgroßvater liegen ihm die Kinder besonders am Herzen. Und für diese die Natur zu erhalten, darin hat er seine Lebensaufgabe gefunden.