MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Peggy Päßler

„Das höchste Gut sei die seelische Harmonie mit sich selbst“ (Seneca)

Peggy Päßler

Inhaberin Salon „Chic“
Str. der Jugend 1
06780 Löberitz
Fon: 034956 / 23475

Der Berufswunsch der 1973 geborenen Peggy Lorenz stand relativ schnell fest: Kosmetikerin und Fußpflegerin wollte sie werden. Einfach war es nicht, das auch zu realisieren, denn immerhin gab es fast 40 Bewerberinnen auf nur zwei vorhandene Lehrstellen. Als eine der beiden ausgewählten trat sie nach der 10. Klasse (1979–1989) und unmittelbar in den Wendewirren diese Ausbildung in der PGH Friseur und Kosmetik an. Nach der zweijährigen Lehrzeit blieb sie bis 2006 im Betrieb. Im Zweischichtbetrieb tätig, fiel es ihr zunehmend schwerer diese Arbeitszeit mit den Erfordernissen der Familie zu koordinieren. Sohn Manuel (geboren 1999) sollte im September eingeschult werden, sein Vater war auswärts tätig. Peggy Päßler entschloss sich deshalb die damals bestehenden Möglichkeiten zu nutzen und mit einer vom Arbeitsamt unterstützten Maßnahme – der Gründung einer „Ich AG“ – im März 2006 den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. In den leer stehenden Räumen eines ehemaligen Friseursalons, mit günstigem Mietpreis und einem Kredit von 18.000 € für Ausbau und Ausstattung der Praxis begann sie ihre Tätigkeit. Leicht mulmig war ihr schon, eine bezahlte Arbeit aufzugeben, eine solche Summe zu leihen und nichts als den festen Glauben an den Erfolg im Gepäck zu haben. Das einzige „Startkapital“, das sie zusätzlich vorweisen konnte, waren über 40 Kunden, die ihr die Treue hielten, in Anbetracht der bisher erlebten guten Arbeit. Indessen hat sich dieser Kundenstamm erweitert durch Ortsansässige und in der Umgebung Wohnende. Die eingesetzten Kräutervitalprodukte der Charlotte Meentzen GmbH überzeugen (seit 1930), mit der Einstellung, dass natürliche Produkte immer noch das Beste für eine gesunde Haut sind. Peggy Päßler hat mit dieser Kosmetikserie gelernt, mit ihr in der PGH gearbeitet und dem Anspruch ihrer Kunden und ihrem eigenen Rechnung getragen, bekanntes und bewährtes weiterzuführen. Momentan gehen ihre Überlegungen in Richtung Erweiterung der Praxis, auch mit Drogerie-Angebot. Doch schreckt der damit verbundene Investitionsbedarf sie vorerst noch ab. Mit Yoga und Volleyball findet sie ihre seelische Balance und Ausgleich zum Beruf. Zwar arbeitet sie ohne Angestellte, doch einmal im Jahr nimmt sie sich trotzdem die Zeit mit dem Sohn und dem Lebensgefährten Urlaub zu machen – bevorzugt auf einer griechischen Insel. Ihre Familie macht sie glücklich und Sohn Manuel ist ihr ganzer Stolz. Sie möchte, ihm ein Vorbild sein, so wie ihre Mutti Heidrun ihr eins ist. Besonderen Wert legt sie auf zuverlässigen und ehrlichen Umgang. Und wenn sie von Umgang spricht, dann meint sie das auch wörtlich und nicht nur SMS, Mail und pausenloses Handyklingeln als technischen Ersatz.
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