MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Dr. med. Edda Powilleit
Familie als Lebensmittelpunkt
FA für Allgemeinmedizin
Mühlenstraße 17/ OT Ravenstein 15366 Hoppegarten
Schon in der 5. Klasse stand für Edda Powilleit fest, dass sie später Ärztin werden möchte. Als Kind begleitete sie ihren Vater, anerkannter Veterinärmediziner, sehr oft und erhielt erste Einblicke. Daraufhin hat sie sich viel belesen und schon bald galt ihr der bekannte Mediziner Albert Schweitzer als Idol.
Dr. med. Edda Powilleit kam 1951 in Pfaffroda zur Welt und besuchte in Berlin Friedrichshagen die Schule. Anschließend begann sie an der Erweiterten Oberschule in Friedrichshain eine Berufsausbildung zur Krankenschwester mit Abitur. 1070 erhielt sie an der Charité Berlin ihr Staatsexamen als Krankenschwester mit Abitur. Die Weichen für Edda Powilleit waren gestellt, konsequent verfolgte die junge Frau ihren Kindheitstraum. Von 1970 an studierte sie an der Humboldt Universität Berlin Medizin und schloss dieses fünf Jahre später erfolgreich ab. Schon während der Schulzeit lernte die junge und ehrgeizige Frau ihren späteren Ehemann kennen und bekam 1974 ihre beiden Jungs, die Zwillinge Eiko und Erik. Dank der großartigen Unterstützung ihrer Familie konnte sie ohne Unterbrechung das Studium fortsetzen und bekam so Familie und Beruf unter einen Hut. Nach dem Studium legte die Medizinerin eine fünfjährige Facharztausbildung für Allgemeinmedizin am Kreiskrankenhaus Rüdersdorf nach. Von 1980 bis 1987 war sie als Leiterin der Außenstelle des Kreiskrankenhauses Rüdersdorf als Fachärztin für Allgemeinmedizin tätig. In diesen Jahren lernte sie ihren zweiten Ehemann Detlev Powilleit kennen und heiratete ihn 1983. Ein Jahr später kam ihr Sohn Evan zur Welt. Von 1987 an war Dr. med. Edda Powilleit Leiterin der Außenstelle einer Poliklinik, nach der Wende wagte sie 1991 den Schritt in die Selbständigkeit mit einer eigenen Praxis. Sie erfüllte sich ihren Kindheitstraum und übt diesen Beruf bis heute leidenschaftlich aus. Ausgleich zu ihrer anspruchsvollen Arbeit fand sie stets im Kreise ihrer Familie und im Sport. Sie betreibt seit Kindheit an Skilauf und Leichtahletik. Aber auch der Freundeskreis ist ihr wichtig und wird von ihr gepflegt. Auf ihre drei Söhne ist sie sehr stolz, gern verbringt sie ihre freie Zeit mit ihnen bzw. mit den Enkelkindern. „Für mich stand immer die ganzheitliche medizinische Betreuung und Vorsorge von Menschen bzw. ganzen Familien im Focus,“ so die Medizinerin rückblickend.