MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dr. phil. Rolf Poppe

So konnte er vielen Menschen helfen

Rolf Poppe

Sozialwissenschaftler
Elbvillenweg 6
01139 Dresden
Internet: www.mein-arztbuch.de

Wenn jemand etwas entwickelt hat und man ihn daraufhin bittet, in ARD, NDR, MDR und RTL drüber zu sprechen, dann dürfte es sich um eine Sache von allgemeinem Interesse handeln. Wenn es dabei um das Thema Gesundheit geht, werden besonders viele hellhörig. Im Prinzip für jeden hat Dr. Rolf Poppe „Mein Arztbuch“ geschaffen. Er ist Jahrgang 1945. Seine Berufslaufbahn hatte er mit einem Hochschulstudium der Gesellschaftswissenschaften begonnen. Er promovierte zum Doktor der Philosophie und arbeitete dann bis zur Wende in Berlin, Cottbus, Dresden und anderen Städten, wo er als anerkannter Spezialist galt. 1990 gründete er die PRIMAS Werbeagentur und Verlag KG. Dieses Unternehmen entwickelte sich zu einem sehr erfolgreichen Medizinverlag. Und hier entwickelte er jenes Dokument, das jedem vom Zeitpunkt der Erstellung an bis ins hohe Alter als medizinisches Patientenbuch zur Verfügung steht. Auf 60 Seiten im A6-Format erfasst es alle Daten, die ein Mensch zur Erhaltung, Wiederherstellung oder doch Besserung seiner Gesundheit benötigt. Hier sind Informationen über Hausarzt und Krankenkasse versammelt, über chronische Erkrankungen, Operationen, Befunde, Zahnbehandlungen, Brillenpass, Medikamentennachweis, Impfausweis, Reiseapotheke usw. Im Alltag und insbesondere in kritischen Situationen erleichtert dies die genau richtige Behandlung ohne Zeitverlust und hat schon vielen Menschen geholfen. Dabei ist es nicht unwichtig, dass jeder Patient, der dieses Angebot nutzen möchte, selbst über die Aufnahme von Eintragungen entscheidet und auch nur selbst einsichtsberechtigt ist. So gibt es auch keine Datenschutz-Bedenken. Und von der Bundesärztekammer wurde die Ersterstellung als ärztlicher Befundsbericht gewertet und ist für Ärzte somit vergütungsfähig. Betriebe, Apotheken, Ärzte, Sozialverbänd, und vor allem Patienten und Krankenkassen nutzen dieses Instrument bis heute. Ungeachtet dessen musste der Verlag durch Entscheidungen der Politik 2005 (Einführung der elektornischen Gesundheitskarte) schließen. Das Arztbuch jedoch wird von ihm weiterhin vertrieben. Danach arbeitete er als Verwaltungsleiter eines Wirtschaftsunternehmens bis er in Rente gehen konnte. Aber auch als Rentner ist er weiterhin aktiv indem er behilflich ist ausländische Ärzte, auf Grund von Ärztemangel nach Deutschland zur weiteren Ausbildung zu vermitteln. Somit hilft er den deutschen Gesundheitseinrichtungen, den Ärzten, den den delegierenden Ländern und vor allem dem Patienten. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit Musikhören, Lesen und arbeiten, vor allem im Garten. Stark geprägt war sein Leben auch von ehrenamtlichem Engagement, unter anderem für die 800-Jahr-Feier Dresdens. Vor allem jedoch ist geblieben, dass er mit seinem „Arztbuch“ sogar Leben zu retten vermochte und dies weiterhin auch weiterhin tun wird.
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