MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Anette Pittschaft
Chefin einer Wohnungsbaugenossenschaft – ein toller Job ...
Geschäftsführerin und Vorstand
Wohnungsbaugenossenschaft Aufbau e. G.
Mittelstraße 7 a
04509 Delitzsch
Fon: 034202 / 34050
Internet: www.zuhause-in-Delitzsch.de
E-Mail: a.pittschaft(at)wbg-aufbau-delitzsch.de
..., der der am 5. Juli 1962 in Delitzsch geborenen Anette Pittschaft
viel Freude macht, denn selbst von ehrlichem und offenem Wesen, arbeitet
sie gern mit und für Menschen. Eigenschaften, die ihr wie vieles
mehr ihre Mutter Anneliese mitgab, die allein und aufopferungsvoll alle
vier Kinder zu ordentlichen Menschen erzog.
Die Tochter absolvierte nach dem Abitur eine Lehre zur Wirtschaftskauffrau,
bevor sie sich 1988 an der Karl-Marx-Uni als Fernstudentin
zur Diplomökonomin qualifizierte und bis 1990 im RAW, ihrem Delegierungsbetrieb,
blieb. Die Möglichkeit, als Hauptbuchhalter arbeiten zu
können, reizte sie längst, und so motiviert, bewarb sie sich bei der Wohnungsbaugenossenschaft
Aufbau e. G., wurde genommen und bestand alle
Bewährungsproben zu ihrer und des Vorstandes vollster Zufriedenheit.
Selbst die Wendezeit mit der Währungsunion und Umstellung auf bundesdeutsches
Recht war trotz aller Anstrengungen lehrreich, interessant
und verlief vor allem erfolgreich für ihre Genossenschaft. Nicht zuletzt
deshalb nahm sie 2004 die neue Herausforderung mit dem vergrößerten
Arbeitsumfang eines Geschäftsführers gern an. Den Gesamtüberblick
zumindest in Zahlenform hatte sie, doch Chefin von 12 Mitarbeitern zu
sein sowie 1942 WE verwalten und instand zu halten, ist nicht immer
leicht, selbst wenn man in der Lage ist, Personen zu führen und das Erforderliche
umzusetzen. Obwohl sie sich nicht gern für dumm verkaufen
lässt, ist jeder gute Rat von Mietern oder Mitarbeitern willkommen, denn
schließlich muss sie als eines von vier Vorstandsmitgliedern auch vor
dem Aufsichtsrat bestehen. Konsequent folgt sie dem 2000 erarbeiteten
Konzept, am Wohnungsbaustandort nur ökonomisch unvermeidbarem
Abriss zuzustimmen, nachdem in den 90er Jahren vorrangig die Gebäudehüllen
und Heizungen saniert wurden.
In ihrer schönen Stadt nahe Leipzig lebt sie gern, findet mit dem
Fernmeldemechaniker Torsten und dem Schäferhund Ausgleich unweit
in der Natur, besucht aber genauso gern die Oper, liest, tanzt oder
fachsimpelt am Vertreterstammtisch. Die nötige Ruhe findet sie beim
Sticken. Dann ist sie in Gedanken bei ihrem Sohn, der studiert, oder sie
träumt von einer Genossenschaft, in der alle zufrieden sind – „wie im
richtigen Leben ...“