MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Werner Pferstorf

Schlüssel der Macht

Werner Pferstorf
Inhaber Schlüsseldienst

Hauptstraße 62
99897 Tambach-Dietharz
Fon: 036252 / 36681
Fax: 036252 / 36681
E-Mail: wernerpfestorf(at)aol.com

Wer sich in seinem Leben schon einmal ausgesperrt hat, kennt das Malheur. Zum Helfer in der Not und selbst ein wenig zum Schlüssel der Macht wird unter diesen unangenehmen Umständen Werner Pfestorf, geboren am 15.12.1949. Als einziger Schlüsseldienst in Tambach-Dietharz bleibt ihm nächtliche Ruhestörung natürlich nicht erspart. Ehrgeizig und immer einsatzbereit, ist er jedoch auf jeder Ebene seines Lebens immer mit Volldampf zur Stelle. Einst eine Lehre zum Werkzeugmacher ergreifend, arbeitet er bis heute bei der Firma „Geiger-Technik GmbH“. Alte Handwerkerberufe sehr schätzend, werden regelmäßig stattfindende Handwerkermärkte oder Schmiedesymposien gern und oft besucht. Wendezeiten nutzte der manuelle Arbeiter zur Schaffung eines zweiten Standbeines. Als bei der Handwerkskammer eingetragener Schlüsseldienst sowie einem Ski- und Wachsservice, der vom Sohn betrieben wird, ist er zeitgleich zuständig für Reparaturen aller Art. Einbau von Schlössern und Schließanlagen für Privat und Betriebe ergänzt das Spektrum. Kein Detail heute gängiger Schlüsselsysteme bleibt ihm verborgen. Ebenso wie im Berufsleben drängt es ihn auch als Sportler immer nach vorn. Fünfzig Prozent der Freizeit schenkt er als Hüttenwart dem Biathlon-Nachwuchszentrum, kümmert sich um die technische Ausstattung bei Wettkämpfen und erzielte selbst 1998 beim Vasa-Lauf in Schweden eine Medaille für 90 geschaffte Kilometer in 5 Stunden und 5 Minuten – eine sportliche Herausforderung, die zum einmaligen Erlebnis wurde. Der Weltmeisterschaft (Italien) wurde im Februar 2007 als Zuschauer beigewohnt, wobei er sich selbst auch bei weiteren sportlichen Aktivitäten regelmäßig neu unter Beweis stellt. Ski- wie Fahrradfahren sind auf der Prioritätenliste ganz oben angesiedelt. Viel im Wald unterwegs, werden im Winter die Langlaufloipen um das Wintersportzentrum gespurt und gepflegt. Mußestunden sind knapp. Als Ausgleich zu bewegtem Leben entspannt Herr Pfestorf jedoch zweimal jährlich im Riesen- oder Isargebirge, wobei auch dort natürlich dem Sport gefrönt wird. Auf das von ihm erhoffte Glück im Spiel muss er noch warten. Riesiges Glück hatte er dafür mit seiner Familie. Ehefrau Gisela sowie die Söhne Björn und André machen das Privatleben, in dem gern die „Tambacher Mundart“ gepflegt wird, reich, bis ihn wieder einmal ein nächtlicher Kunde herausklingelt, um von seinem Schlüssel der Macht Gebrauch zu machen.
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