MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Hans-Uwe Bock

Ein Mann mit beruflicher und privater Erfüllung

Hans-Uwe Bock

Hans-Uwe Bock
Weingärten 42

06110 Halle / Saale

Hans-Uwe Bock wurde am 08.02.1944 in Köthen geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in Merseburg. Nach dem Zehnklassenabschluss absolvierte er eine Lehre zum BMSR-Mechaniker in der Betriebsberufsschule der Leuna-Werke. Alleine diese Herausforderung genügte ihm nicht, an der Abendschule erwarb er zeitgleich sein Abitur. Im Anschluss daran studierte er an der Ingenieurschule für Automatisierungstechnik in Leipzig Steuer- und Reglungstechnik. Als Fachschulingenieur theoretisch hervorragend ausgerüstet, konnte er daraufhin sein Wissen in den Leuna-Werken in die Praxis umsetzen. Er arbeitete auf den unterschiedlichsten Gebieten der Automatisierungstechnik. Doch sein ungetrübter Wissensdurst verlangte nach mehr. Sich auf dem Erreichten auszuruhen, war ihm fremd. Und so begann er 1967 an der Technischen Hochschule Ilmenau ein berufsbegleitendes Studium in der Fachrichtung Kybernetik. 1973 erwarb er sein Diplom. Bereits seit 1971 als MSR-Projektant arbeitend, wurde er 1977 Leiter dieser Abteilung. 1989 erlebte er froh und dankbar die „Wende“. Der gesellschaftliche Umbruch zog eine Veränderung seiner Arbeitsbedingungen nach sich. Von 1991–1996 arbeitete er in der Firma Mannesmann, Hartmann & Braun Montage GmbH, danach in der Firma Metz Montage GmbH. Hans-Uwe Bock passte sich schnell den veränderten Bedingungen der Sozialen Marktwirtschaft an, betrachte neue Arbeitsstellen eher als Bereicherung, keineswegs als Grund zum Jammern und Klagen. 1997 erhielt er von der Firma ABB Lumus einen Vertrag als Freier Mitarbeiter. 2003 zog er sich aus dem aktiven Berufsleben zurück. Aufgrund seiner steilen beruflichen Karriere und seiner erbrachten Leistungen hätte er allen Grund gehabt, sich nun anschließend seinem Privatleben zu widmen. Aber der umtriebige Mann hatte den starken Drang, sein Wissen weiterhin zu nutzen. So unterstütze er die InfraLeuna bei verschiedenen Projekten. Seit Dezember 2006 ist er nun als Freier Dozent der Fachschule Technik innerhalb der Bildungsakademie Leuna tätig. Aber: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. 1968 heiratete Hans-Uwe Bock seine große Liebe Regina, eine Laborantin, die ihm ein Jahr darauf einen Sohn schenkte. Während seines beruflichen Werdegangs und seiner umfangreichen sportlichen Aktivitäten hielt Regina Bock ihrem Mann den Rücken frei, kümmerte sich, obwohl selbst berufstätig, um Haushalt und Kind. Ein großes Glück für das Ehepaar war 2000 die Geburt der Enkeltochter Lea. Nach mehrjähriger Erkrankung starb 2010 die Ehefrau. Von diesem Schicksalsschlag konnte Hans-Uwe Bock sich nur schwer erholen. Aber als ein Mensch, der stets nach vorne blickt, erblickte er einige Zeit später seine jetzige Lebensgefährtin Hannelore. Zum zweiten Mal hatte er das Glück, eine liebevolle, kreative Frau zu finden, mit der ihn schöne und interessante Erlebnisse verbinden. Bereits seit 1959 betreibt er aktiv Judo. Dabei hat er an 600 offiziellen Wettkämpfen teilgenommen. Darüber hinaus bewährte er sich als Trainer und Kampfrichter. Eine große Freude war für ihn die Verleihung des 6. Dan durch den DJB. Hans-Uwe Block kann in vielfacher Hinsicht auf ein erfülltes Leben zurückblicken und denkt noch lange nicht an den ausschließlichen Ruhestand!
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