MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jürgen Peters
Preußische Tugenden leben in harmonischer Familie weiter
Dipl.-Ing. (FH) für Zellstoff und Papier
Ingenieur-Ökonom
Leonhardtstr. 66 a
07973 Greiz
Fon: 03661 / 434734
Seit der Regentschaft von Friedrich Wilhelm I. kam der Begriff preußischer Tugenden auf. Mit ebensolchen gesegnet, hebt sich Hans-Jürgen Peters durch Pünktlichkeit, Fleiß, Ehrlichkeit, Offenheit und Organisationstalent hervor und legt bei sich wie bei anderen Menschen großen Wert auf die Freiheit der eigenen Meinung.
Am 20.04.1941 in Neustadt / Dosse geboren, wuchs er in Hohenofen bei seiner Mutter auf. Sein Vater – einst Malermeister – war im Krieg gefallen. Die Schule besuchte er in Kyritz, legte 1959 das Abitur ab und ergriff in Greiz eine Papiermacherlehre. 1961 nahm er an der Fachhochschule Altenburg sein Studium auf, erhielt 1964 den Abschluss als Dipl.-Ing. (FH für Zellstoff und Papier und arbeitete ein Jahr in Antonsthal als Assistent.
1966 wechselte er nach Heidenau bei Dresden, war bis 1968 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut tätig und absolvierte wiederum an der FH sein Abendstudium zum Ingenieur-Ökonom. Weiteren Einsatz fand Hans-Jürgen Peters von 1969/87 als technischer Leiter der Hartpappenwerke Lenamühle, avancierte zum kommissarischen Werkleiter, 1989 zum Werkleiter und insbesondere unter seiner Regie zeichnete sich der Betrieb durch extrem gute Resultate und moderne Technik aus.
Trotz dieser Erfolge wickelte die Treuhand das Unternehmen 1993 ab – eine Zeit, die für Hans-Jürgen Peters von Ärgernissen, Kampf und Zorn begleitet war. Persönlicher Antrieb war es, das Werk in die Zukunft zu führen, käuflich zu erwerben und die Geschäftsführung zu übernehmen. Der gute Vorsatz endete in einem aussichtslosen Kampf gegen die Treuhand, gegen welche er keine Chance hatte. Überaus interessant ist allerdings, dass er in den späten 1990er Jahren für sein Projekt „Solarfolie“ den Innovationspreis der Stadt Greiz in Empfang nehmen durfte.
Die 1993 beginnende Langzeitarbeitsloigkeit wurde lediglich unterbrochen durch einen einjährigen Einsatz bei Gera Kartonagen und durch sporadische Einsätze in arabischen Staaten. Hier wurden gebrauchte Anlagen, die in Europa demontiert wurden, wieder aufgebaut und in Betrieb genommen. Er war deshalb siebenmal in Saudi Arabien, einmal in Pakistan und Ägypten tätig, und zwar in Absprache mit der Arbeitsagentur als freiberuflicher Ingenieur für Zellstoff und Papier und mit angemeldetem Gewerbe. Diese Tätigkeit führt er noch heute als Rentner aus. Er ist Mitglied des „Paper Export Pool“ der Schweiz.
Mit Sport, insbesondere Ausdauerlauf, Schwimmen in der Schwimmhalle seines schönen Eigenheims, Angeln in Norwegen und Segeln hält er sich fit. Zu seiner Beruhigung wohnen sein Sohn Ralf und seine zwei Enkel mit im Haus und tragen zu einem harmonischen Familienleben von Hans-Jürgen Peters bei.