MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Ingrid Pfefferkorn

115 Jahre Tradition im Kleingartenverein

Ingrid Pfefferkorn
Vorstandsvorsitzende Kleingartenverein „Anton Vockert 1894“ e.V.

Braustraße 16
04420 Markranstädt
Fon: 034205 / 85650

Schon seit 1894 besteht der Kleingartenverein in der Stadt vor den Toren von Leipzig. Diese beachtenswerte Tradition zu bewahren und trotzdem gut gerüstet in die Zukunft zu gehen, ist eine gewiss nicht leichte Aufgabe für die sympathische Vereinsvorsitzende Ingrid Pfef-ferkorn, die sie aber bisher mit Bravour bewältigen konnte. Geboren 1942 im nahen Lützen besuchte sie von 1949 bis 1957 die Grundschule. Dann absolvierte sie eine dreijährige Lehre zur Friseuse. Diesen Beruf übte sie ununterbrochen bis zu ihrem 65. Lebensjahr aus. Heute Rentnerin, bleibt doch etwas mehr Zeit für ihr ehrenamtliches Engagement. So ist die frühere Stadträtin, heute steht sie dort als Nach-rückerin bei Bedarf zur Verfügung, neben ihrem Kleingartenvereins-posten auch noch langjährige Kassiererin im SSV Markranstädt, wo sie sich seit fast drei Jahrzehnten auch sportlich engagiert. In ihrem traditionsreichen Kleingartenverein, der derzeit 78 Mitglieder umfasst, wovon vier im Vorstand sitzen, organisiert sie die verwal-tungstechnische Arbeit. So findet neben den Mitgliederversammlungen einmal im Jahr auch ein Gartenfest statt. Daneben gibt es verschiedene Veranstaltungen, z.B. Rentnerfeiern im Vereinshaus. Ihr Credo bei der Leitung lautet auf gute Zusammenarbeit, Geselligkeit und Pflege des Gartens. Diesbezügliche Ehrungen gab es von der Galeria Kaufhof mit einem 2. Platz für die Bepflanzung und vom Kreisverband zum 100. Bestehen des Vereins. 2009 wurde Ingrid Pfefferkorn zum Tag des Ehrenamtes durch die Landeshauptstadt Dresden nach Reichenbach eingeladen. Durch den Kreisverband wurde sie mehrfach ausgezeich-net, u.a. mit der Ehrenmedaille aus Meissner Porzellan. Darüber hinaus bekam sie das grüne Ehrenband des Sächsischen Landesverbandes der Kleingärtner für ihr verdienstvolles Wirken überreicht. Die verheiratete Vereinsvorsitzende nimmt sich trotzdem die Zeit für ihre Familie, zu der neben Sohn Olaf, der als Lehrer an der hiesigen Schule arbeitet, auch noch Enkelsohn und Enkeltochter gehören. Für die Zukunft wünscht sie sich vor allem Gesundheit, um noch lange an der Natur bleiben zu können.
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