MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Dr. phil. Axel Peuster
-hat immer ein Gedicht im Vorgarten.
Gymnasial-Lehrer
Schillerstraße 29
50858 Köln
Ein lebensweiser Mensch habe keinen Leitspruch, antwortet Dr. Axel Peuster auf die Frage danach, und seine Freizeit verbringe er am liebsten mit sich selbst. Er hält sich für umgänglich, aber die Missachtung seiner Person erzürnt ihn. Auf die Frage, was für ihn Glück bedeute, gibt es von dem evangelischen Theologen die eher kryptische Antwort: "Das kommt in der Bibel nicht vor!"
Er bedauert es, vieles nicht zu können, aber kennt an sich zahlreiche Stärken, besonders, dass er gut zuhören kann, und als sein Vorbild nennt er seinen jüngeren Bruder.
Dr. phil. Ernst Axel Peuster wurde am 22.08.1944 in Köln-Lindenthal geboren. Er ist unverheiratet und hat eine Schwester und zwei Brüder. Nach seinem Abitur 1964 studierte er bis 1968 in Bonn, Tübingen und Mainz evangelische Theologie und Latein für das höhere Lehramt. Seit 1969 ist er im Schuldienst tätig. In den siebziger Jahren studierte er an der Gesamthochschule Duisburg, Geschichte. Anschließend verfasste er eine Doktorarbeit über die ehemalige Gemeinde Lövenich im ehemaligen Landkreis Köln. Er lehrt gern, er ist aber auch selber gern Schüler gewesen.
Seine literarische Begabung schlägt sich in bisher zwei Prosa- und fünf Gedichtbänden nieder. Klar und einfach in der Form, aber umso ausdrucksstärker im Inhalt, vermitteln sie beim Lesen, Freude und Vergnügen und hinterlassen eine ungewöhnliche Besinnlichkeit. Zur Erheiterung und Erbauung seiner Nachbarn, steht in seinem Vorgarten eine Tafel, auf der allmonatlich ein neues Gedicht angebracht wird. Seine Inspiration hat verschiedenste Quellen, z. B. Beobachtungen im Alltag, von Personen, Wanderungen mit seinem jüngeren Bruder, Beschäftigung mit Glaubensfragen. Er schreibt aber auch Aufsätze und Rezensionen für Geschichtsvereine und für Fachzeitschriften. In Weiden übt er seit 2009 das Ehrenamt eines Presbyters aus. Seine Mitgliedschaft in der CDU hat er vor Jahren aufgegeben, weil sein Beruf ihm nur eine passive Mitgliedschaft ermöglichte. Für seinen Ruhestand erhofft er sich Zeit für all die Pläne, die er bisher nicht hat ausführen können.