MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Ingrid Pahl

Täglich hausgemachter Kuchen

Ingrid Pahl

Ingrid´s Höfchen
Bahnhofstraße 4
99310 Arnstadt
Fon: 03628 / 582106
Funk: 0172 / 3651768

1960 in Arnstadt geboren, besucht Ingrid Pahl dort auch die Schule und lernt danach bei Blaudruck Arnstadt den Beruf des Textilfacharbeiters. Diesen Beruf übt sie jedoch nicht aus, sondern wechselt nach der Lehre in die Gastronomie, wo sie als Kellnerin in dem Arnstädter Gasthaus „Weintrete“ arbeitet. Als sie 1982 ihren Mann kennenlernt, zieht sie mit diesem ins mecklenburgische Wendisch Rietz am Scharmützelsee. Hier arbeitet sie zunächst wieder in der Gastronomie und dann als Erzieherin in der Kinderkrippe. Als Erzieherin arbeitet sie etwa 12 Jahre lang, dann wechselt sie erneut die Berufsrichtung und wird Zeltplatzleiterin, wiederum in Wendisch Rietz. Als sich mit der Wende auch ihre Ehe dem Ende zuneigt, geht sie 1992 alleine nach Arnstadt zurück. Hier ist sie geboren, hier kennt sie sich aus und hier nimmt sie sich jetzt eine Wohnung. 1993 findet sie auch eine Arbeit als Verkäuferin beim Hagebau-Markt in Arnstadt. Das macht sie etwa zwei Jahre lang, dann nimmt sie all ihren Mut zusammen und macht sich selbstständig. Sie übernimmt in Arnstadt in der Bahnhofstraße 4 das dortige Restaurant mit Biergarten. Weil man von der Straße aus erst durch einen Durchgang muss, um zum Restaurant und zu dem im Hof gelegenen Biergarten zu gelangen, bekommt ihr Lokal etwas später den Namen „Ingrid´s Höfchen“. Das klingt klein und gemütlich und ebenso ist es bei ihr auch. Das adrette Restaurant bietet etwa 30 Personen Platz, der Biergarten in etwa auch. Außer samstags, wo Ruhetag ist, hat sie ansonsten von 11.00 Uhr morgens an geöffnet. Es gibt gut bürgerliche Küche bei ihr und von montags bis freitags gibt es ein sogenanntes Stammessen ab 3,20 Euro bis jedoch höchstens 4,20 Euro. Das hat sich herumgesprochen, dass es bei ihr für wenig Geld gutes Essen gibt und auch, dass es täglich hausgemachten Kuchen gibt. Familienfeiern kann man bei ihr natürlich auch durchführen und, wenn gewünscht, sogar an ihrem ansonsten freien Tag, dem Samstag. Für die Küche hat sie eine Halbtagskraft eingestellt, ansonsten macht sie alles alleine. Freizeit für ihr Hobby, das Puzzeln, bleibt da nicht mehr viel. Aber dafür hat sie ihr eigenes kleines Restaurant, und darauf ist sie schon stolz. Dass es mit dem Geschäft so weitergeht und sie gesund bleibt, mehr wünscht sie sich eigentlich nicht.
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